The Good, the Bad, the Weird

Western | Südkorea 2008 | 130 Minuten

Regie: Kim Jee-woon

Eine Schatzkarte motiviert in den 1930er-Jahren drei höchst unterschiedliche Charaktere zu einer Jagd durch die Weiten der Steppe. In Gefechten untereinander sowie mit örtlichen Gangs wechselt die Karte häufig den Besitzer, bis sich schließlich die Kontrahenten am Ziel gegenüberstehen. Solider, wenn auch nicht sehr origineller Genreverschnitt, der Western-Standards mit den Landschaften und Charakteren des Ostens paart. Dabei verliert sich der Film in einer wenig durchdachten Handlung, der auch ein Höchstmaß an Action nur bedingt auf die Sprünge hilft. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
JOHEUNNOM NABBEUNNOM ISANGHANNOM
Produktionsland
Südkorea
Produktionsjahr
2008
Regie
Kim Jee-woon
Buch
Kim Jee-woon · Kim Min-suk
Kamera
Lee Mo-gae · Oh Seung-Chul
Musik
Dalparan · Jang Yeong-gyu
Schnitt
Nam Na-young
Darsteller
Song Kang-ho (Yoon Tae-goo / The Weird) · Lee Byung-hun (Park Chang-yi / The Bad) · Jung Woo-sung (Park Do-won / The Good) · Ryu Seung-soo (Man-gil) · Ryu Chang-sook (Granny)
Länge
130 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Western

Heimkino

Die Extras der Standard Edition umfassen einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs Kim Jee-wonn und der Darsteller Song Khang-ho, Lee Byung-hun und Jung Woo-sung. Die Special Edition (2 DVDs) enthält zudem u.a. ein Feature mit sechs im Film nicht verwendeten Szenen (18 Min.) und vier alternativen Filmenden (8 Min.). Die "3-Disc Limited Edition" enthält des Weiteren den Soundtrack auf separater CD. Die BD ist in Bezug auf das Bonusmaterial mit der Special Edition identisch.

Verleih DVD
Splendid (16:9, 2.35:1, DD5.1 korea./dt.)
Verleih Blu-ray
Splendid (16:9, 2.35:1, dts-HDMA korea./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Die Ähnlichkeiten des Plots zur Handlung von Sergio Leones „Zwei glorreiche Halunken“ („The Good, the Bad and the Ugly“, fd 15 133;) sind allenfalls marginal: Eine Truppe von Outlaws ist hinter einem Schatz her. Die einsame Weite der Mandschurei habe den Regisseur zu dem südkoreanischen Namensvetter von Leones Klassiker inspiriert; wenn der Film in schönen Panoramen schwelgt und Menschen unterschiedlicher Entwurzelungsgrade dabei zusieht, wie sie einem Traum hinterherjagen, ist trotz des östlichen Schauplatzes die Anlehnung ans Western-Genre unübersehbar; inklusive staubiger Stiefel und nicht minder staubiger Visagen, hechelnder Pferde, gnadenloser Shootouts und eines einsamen Helden, der am Ende in den Sonnenaufgang reitet.

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