Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft

Biopic | Frankreich 2009 | 110 Minuten

Regie: Anne Fontaine

Stationen aus dem Leben der in einem Kloster erzogenen Schneiderin Gabrielle Bonheur Chanel (1883-1971), die aus den Konventionen des bürgerlichen Lebens im frühen 20. Jahrhundert ausbricht und zur Mode-Ikone "Coco" aufsteigt. Als talentlose Varieté-Sängerin fällt sie dem Pariser Industriellensohn und Frauenheld Étienne Balsan auf, der sie in die feine Gesellschaft einführt, deren Damen sie vor Augen führt, wie gefangen sie doch in ihrer einengenden Kleidung seien. Darstellerisch reizvoll, verschwindet die Geschichte einer Emanzipation weitgehend hinter einer konventionellen "Aschenputtel"-Variation, die lediglich dadurch überrascht, dass sie die Mode eher an den Rand drängt. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
COCO AVANT CHANEL
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2009
Regie
Anne Fontaine
Buch
Anne Fontaine · Camille Fontaine
Kamera
Christophe Beaucarne
Musik
Alexandre Desplat
Schnitt
Luc Barnier
Darsteller
Audrey Tautou (Gabrielle "Coco" Chanel) · Benoît Poelvoorde (Étienne Balsan) · Alessandro Nivola (Arthur "Boy" Capel) · Marie Gillain (Adrienne Chanel) · Emmanuelle Devos (Emilienne d'Alençon)
Länge
110 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Biopic

Heimkino

Verleih DVD
Warner Home
DVD kaufen

Diskussion
Es ist ein Prolog, wie er im Buch steht: Ein Mädchen in einem Heim inmitten einer idyllischen Landschaft im dörflichen Frankreich freut sich aufs Wochenende. Die meisten seiner Zimmergenossinnen putzen sich heraus und warten ungeduldig auf die Nachricht einer der lehrenden Nonnen im Kloster von Aubazine. Als endlich alle voller Vorfreude in den Hof laufen, um mit den Verwandten einen schönen Tag zu erleben, bleibt eine zurück: Gabrielle Bonheur Chanel wartet auf ihren Vater, der nie kommen wird. Was neben dem enttäuschten Mädchen selbst in Erinnerung bleibt, sind die sanften, dezenten Kamerafahrten von Christophe Beaucarne, die von der filigranen Musik von Alexandre Desplat umspielt werden – und die riesigen wallenden Hauben der Zisterzienser-Nonnen, die den Blick auf sich ziehen und doch die Gesichter dahinter verdecken. Die Kostümbildnerin Catherine Leterrier (

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto

Kommentieren