The Good American

Dokumentarfilm | Deutschland 2009 | 92 Minuten

Regie: Jochen Hick

Porträt des Anfang der 1990er-Jahre aus Deutschland in die USA emigrierten, HIV-positiven Tom Weise, der dort zunächst als Callboy arbeitete und obdachlos wurde, bis er mit einer Website, die männliche Prostituierte an Kunden vermittelt, und der Veranstaltung von Sex-Partys zum erfolgreichen Geschäftsmann wurde. Der Film gibt als Porträt mit großer Nähe zu Weise Einblicke in dessen wechselvolles Leben, bleibt aber gerade im Umgang mit seiner Geschäftemacherei mit Prostitution unkritisch. Mehr eine Hommage als eine erhellende Dokumentation. (O.m.d.U.)

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2009
Regie
Jochen Hick
Buch
Jochen Hick
Kamera
Jochen Hick
Schnitt
Thomas Keller
Länge
92 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18 (DVD)
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Er sei doch eigentlich ein richtig guter, vorbildlicher Amerikaner, betont Tom Weise immer wieder. All seine New Yorker Freunde würden das sagen: engagiert, freundlich, hilfsbereit. Tatsächlich lebt Weise, so scheint es, den amerikanischen Traum: vom Obdachlosen zum erfolgreichen Selfmademan. Jochen Hick erzählt in seinem Dokumentarfilm die wechselvolle und abenteuerliche Geschichte dieses Mannes. Als HIV-Positiver reist er Anfang der 1990er-Jahre in die USA, schlägt sich dort mehr schlecht als recht als Callboy durch und wird obdachlos. Schließlich baut er gemeinsam mit Jeffrey Davids die Internet-Seite „rentboy.com“ auf, auf der männliche Prostituierte für sich werben können und Freier die Gelegenheit haben, mit ihnen in Kontakt zu kommen. Zusätzlich ruft er den „HustlaBall“ ins Leben, eine Veranstaltung, die ursprünglich als Wer

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