Lauras Stern und der geheimnisvolle Drache Nian

Kinderfilm | Deutschland 2009 | 75 Minuten

Regie: Piet de Rycker

Die siebenjährige Laura reist mit ihrer Familie nach Beijing, wo ihre Mutter zum Neujahrsfest ein Cello-Konzert in der Oper gibt. Dabei ist auch ihr magischer Stern, der sie sicher durch ein zwischen Traum und Realität angesiedeltes Abenteuer führt, in dem sie mit einer gleichaltrigen Freundin ein wolkenartiges Monster aus der chinesischen Legende besiegt. Ein fantasiereich gestalteter Animationsfilm, farbenprächtig, detailfreudig und sehr musikalisch, der sich respektvoll auf Augenhöhe seiner kleinen Protagonisten bewegt und dabei vielschichtig für ein interkulturelles Zusammenwirken wirbt. - Sehenswert ab 6.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2009
Regie
Piet de Rycker · Thilo Rothkirch
Buch
Piet de Rycker · Thilo Rothkirch · Rolf Giesen · Alexander Lindner
Musik
Henning Lohner · Guy Cuyvers · Frank Federsel
Schnitt
Christine Lüdecke
Länge
75 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 6.
Genre
Kinderfilm | Animation

Heimkino

Verleih DVD
Warner Home
DVD kaufen

Diskussion
Streng genommen, müsste Lauras Stern längst wieder am nächtlichen Firmament hängen, nachdem der kleine magische Himmelskörper der Siebenjährigen lange Zeit ein guter Freund war. Er hatte ihr beigestanden, als ihr ein Umzug in die große Stadt Sorgen bereitete, hatte sie zu mancher kindlichen Einsicht geführt und sie gelehrt, dass selbst ein Abschied eine Form von Freundschaft sein kann. Das Besondere an dem Kinderanimationsfilm „Lauras Stern“ (fd 36 714) war, wie spielerisch sanft und fließend die Grenzen zwischen Lauras Fantasiewelten und jenen Anforderungen gezogen wurden, die die Realität an ein Kind stellt. Kindliche Träume waren ein konstitutiver, „heilsamer“ Teil menschlicher Selbstfindung, und da es auch für Kinder immer wieder neue Herausforderungen gibt, ist es wohl nur konsequent, dass Laura ihren Stern zurück bekommt, als es auf eine aufregende Reise geht: Ihre Mutter, eine Cellistin, w

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren