Adam - Eine Geschichte über zwei Fremde. Einer etwas merkwürdiger als der andere.

Komödie | USA 2009 | 99 Minuten

Regie: Max Mayer

Ein junger Mann, der am Asperger-Syndrom leidet und sich deswegen äußerst schwer tut, soziale Kontakte zu knüpfen, macht die Bekanntschaft einer lebenslustigen jungen Frau, die sich in ihn verliebt. Trotz guter Darsteller gelingt es dem Film nicht, eine Balance zwischen gut gemeinter Krankheitsgeschichte, anrührendem Liebesmelodram und Komödie zu finden. Vor allem die Verharmlosung der Krankheit zur lustigen Marotte wirkt deplatziert. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ADAM
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2009
Regie
Max Mayer
Buch
Max Mayer
Kamera
Seamus Tierney
Musik
Christopher Lennertz
Schnitt
Grant Myers
Darsteller
Hugh Dancy (Adam Raki) · Rose Byrne (Beth Buchwald) · Peter Gallagher (Marty Buchwald) · Amy Irving (Rebecca Buchwald) · Frankie Faison (Harlan)
Länge
99 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie | Melodram
Diskussion
Ein bisschen fühlt man sich an den Film „Two Lovers“ (fd 39 375) von James Gray erinnert: Ein Mann und eine Frau, Nachbarn, lernen sich kennen – er ist psychisch krank, sie von der Liebe gebrannt. Und doch beginnt so etwas wie eine Liebesbeziehung zwischen den beiden. Was bei Gray dicht inszeniert und zwischen Drama und Charakterstudie fein ausbalanciert ist, funktioniert bei „Adam“ nicht: Der Film kann sich zwischen der Darstellung eines Krankheitsbildes und einer romantischen Komödie nicht entscheiden; es gelingt ihm aber auch keine stimmige Verknüpfung von beidem. Das hat auch damit zu tun, dass „Adam“ insgesamt recht äußerlich, eher plakativ angelegt ist – da, wo „Two Lovers“ mit Hilfe des Schauspiels, der Kameraarbeit oder der Ausstattung aufs Innerliche zi

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