(500) Days Of Summer

Liebesfilm | USA 2009 | 95 Minuten

Regie: Marc Webb

Ein junger Mann schaut auf seine turbulente Beziehung mit einer schönen, eigenwilligen Frau zurück. Aus der Perspektive der männlichen Hauptfigur erzählt, geht es dabei weniger um eine klassische Liebesgeschichte als vielmehr um die Durchleuchtung der bittersüßen Gefühlsachterbahn, die der erklärte Romantiker während seines "Liebessommers" durchmacht. Der Film überzeugt durch seine guten Darsteller und die sorgfältige, einfallsreiche Inszenierung, die vom Split Screen bis zur Musical-Einlage die filmischen Mittel geschickt nutzt, ohne dass diese zum Selbstzweck geraten. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
(500) DAYS OF SUMMER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2009
Regie
Marc Webb
Buch
Scott Neustadter · Michael H. Weber
Kamera
Eric Steelberg
Musik
Mychael Danna · Rob Simonsen
Schnitt
Alan Edward Bell
Darsteller
Joseph Gordon-Levitt (Tom Hansen) · Zooey Deschanel (Summer Finn) · Geoffrey Arend (McKenzie) · Matthew Gray Gubler (Paul) · Chloe Moretz (Rachel Hansen)
Länge
95 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Liebesfilm

Heimkino

Verleih DVD
Fox
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Diskussion
Blau ist die alles überlagernde Farbe an Summer Finn, angefangen von ihren bezaubernden Kulleraugen über ihre nicht minder bezaubernden Kleidchen bis hin zu den Schleifen in ihrem dunklen Haar. Insofern hätte Tom durchaus ahnen können, dass ihm seine neue Kollegin statt eines nie endenden Liebessommers schon eher einen hartnäckigen Winter-Blues bescheren würde. Doch die Liebe ist in ihn gefahren, und zwar nicht irgendeine, sondern die eine und wahre, die Liebe seines Lebens eben. Natürlich auf den ersten Blick, wie sich das für einen richtigen Liebesfilm gehört. Doch genau das, so verrät schon der Vorspann, will „(500) Days Of Summer“ gar nicht sein. Womit Regisseur Marc Webb wohl recht behält: Es ist eher die Anatomie eines Scheiterns, die er in seinem Spielfilmdebüt beschreibt. Um das Auf und Ab der Gefühle, um das Sezieren all der Emotionen von der himmelhochjauchzenden Euphorie über die Angst vor Zurückweisung und zart entflammte neue Hoffnung bis hin zur Depression des Verlassenen geht es dabei viel mehr als um die Zielgerade zum Glüc

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