Western | USA 2008 | 111 Minuten

Regie: Ed Harris

Zwei Revolverhelden nehmen im Auftrag der Bürger einer Stadt das Sheriff-Amt an, um einem autokratisch den Ort tyrannisierenden Rancher das Handwerk zu legen. Den beiden gelingt es, den Rancher zu verhaften, doch der Konflikt eskaliert weiter. Klassisch anmutender Western mit stringenter Handlung, der zeitlose Genre-Motive verarbeitet und doch auch aktuelle moralische Fragestellungen einbezieht; ebenso besticht er durch die vielschichtig konzipierten, hervorragend gespielten Figuren. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
APPALOOSA
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2008
Regie
Ed Harris
Buch
Robert Knott · Ed Harris
Kamera
Dean Semler
Musik
Jeff Beal
Schnitt
Kathryn Himoff
Darsteller
Ed Harris (Virgil Cole) · Viggo Mortensen (Everett Hitch) · Renée Zellweger (Allison French) · Jeremy Irons (Randall Bragg) · Timothy Spall (Phil Olson)
Länge
111 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Western

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelten Audiokommentar des Regisseurs und des Produzenten/Drehbuchautoren Robert Knott, einige interessante Kurzfeatures zum Film (u.a. über die historische Genauigkeit des Films, 10 Min.) sowie sechs kommentierte, im Film nicht zu sehende Szenen (11 Min.).

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Um einen Eindruck davon zu vermitteln, wie wunderbar „Appaloosa“ ist, bietet sich ein Vergleich mit den beiden anderen Filmen an, die zuletzt Western-Sujets reanimierten. „Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“ (fd 38390) variierte einen zentralen Mythos des Genres mit so delikaten Mitteln, dass der Arthouse-Film mit der Dutzendware, die einst Hollywoods Western-Output prägte, nichts mehr gemein hatte. „Todeszug nach Yuma“ (fd 38486) dagegen war ein Remake, dem man ständig die Sorge anmerkte, dass die einfachen Qualitäten des Originals dem heutigen Geschmack nicht mehr genügen könnten. Solche Schizophrenie ist nicht verwunderlich, denn Jahrzehnte nach dem Tod dieses Genres ist die E

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