66/67 - Fairplay war gestern

- | Deutschland 2009 | 115 Minuten

Regie: Carsten Ludwig

Für eine Gruppe nicht mehr ganz junger Hooligans sind das Kameradschaftsgefühl und der Rausch der Gewalt wie eine Droge, mit der sie dringlichere Lebensfragen ausblenden. Ein dramaturgisch stimmig entwickelter Ensemblefilm, der durchaus die Faszinationskraft des am Fußball nur oberflächlich festgemachten Zusammengehörigkeitsgefühls zu vermitteln weiß, aber auch zeigt, welche Verdrängungsmechanismen durch die martialische Gruppendynamik am Leben erhalten werden. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2009
Regie
Carsten Ludwig · Jan Christoph Glaser
Buch
Carsten Ludwig
Kamera
Ngo The Chau
Musik
Schneider TM
Schnitt
Sarah J. Levine
Darsteller
Fabian Hinrichs (Florian) · Christoph Bach (Otto) · Melika Foroutan (Özlem) · Maxim Mehmet (Henning/Malte) · Christian Ahlers (Christian)
Länge
115 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Diskussion
Als Eintracht Braunschweig in der Bundesliga-Saison 1966/67 deutscher Fußballmeister wurde, waren die sechs Männer, die sich dieses Datum auf die Brust tätowieren ließen, noch gar nicht geboren. Sie sind Mitte 30 und haben ganz unterschiedliche soziale Hintergründe. Florian, der Anführer, ist Sohn eines reichen Unternehmers und soll demnächst die Dependance der Firma in China leiten. Otto lebt von Hartz IV; Henning arbeitet tagsüber bei der Polizei und klaut nachts mit seinen Kumpels ein Paul-Breitner-Porträt aus der Eintracht-Geschäftss

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