Der weiße Rabe - Max Mannheimer

Dokumentarfilm | Deutschland 2009 | 85 Minuten

Regie: Carolin Otto

Dokumentarfilm über den Holocaust-Überlebenden Max Mannheimer, der während der Shoah sechs von acht Familienmitglieder verlor und sich erst lange Jahre nach dem Ende des Kriegs entschied, seine Erlebnisse öffentlich zu machen und als Zeitzeuge weiterzugeben. Der Film verwendet Material aus drei verschiedenen Zeiten und integriert so auch den Alterungsprozess seines Protagonisten. Dessen von tiefem Humanismus geprägtem Wirken wird mit viel Empathie (die manchmal auch in zu große Distanzlosigkeit spielt) ein angenehm kunstloses Denkmal gesetzt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2009
Regie
Carolin Otto
Buch
Carolin Otto
Kamera
Carolin Otto · Rainer Hartmann · Ulrich Gambke
Musik
Dieter Schleip
Schnitt
Nina Ergang
Länge
85 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Max Mannheimer geht auf die Menschen zu. Er will von seinen Erinnerungen erzählen und nutzt dazu (fast) jede Gelegenheit. Im Konzentrationslager Dachau spricht er fremde Menschen an; in Schulen vermittelt er seine Erlebnisse mit großer Anschaulichkeit und Intensität. Max Mannheimer, Jahrgang 1920, ist einer der letzten Überlebenden des Holocaust, und er hat lange nicht über seine Erlebnisse in Auschwitz und Dachau gesprochen. Erst nach dem Tod seiner zweiten Frau hat er seine Erlebnisse aufgeschrieben – für seine damals 17-jährige Tochter, die – wie sie hier in einem sehr intimen Moment preisgibt – diese Aufzeichnungen niemals ganz gelesen hat. Dennoch hat diese Nie

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