Up In The Air

Tragikomödie | USA 2009 | 110 Minuten

Regie: Jason Reitman

Ein Geschäftsmann jettet permanent durch die USA und unterhält keinerlei Bindungen an Orte oder Menschen. Als ihm eine jüngere Kollegin zur Seite gestellt wird und er sich obendrein in eine andere Vielfliegerin verliebt, macht er allmählich einen Entwicklungs- und Selbsterkenntnisprozess durch. Das perfekt zwischen amüsantem Wortwitz und stiller Tragödie austarierte Porträt eines Anti-Helden. Inszenatorisch kongenial umspielt der Film den oberflächlichen Lebensstil seines Protagonisten, ohne selbst der Oberfläche zu erliegen. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
UP IN THE AIR
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2009
Regie
Jason Reitman
Buch
Jason Reitman · Sheldon Turner
Kamera
Eric Steelberg
Musik
Rolfe Kent
Schnitt
Dana E. Glauberman
Darsteller
George Clooney (Ryan Bingham) · Vera Farmiga (Alex Goran) · Anna Kendrick (Natalie Keener) · Jason Bateman (Craig Gregory) · Amy Morton (Kara Bingham)
Länge
110 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Tragikomödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, des Kameramanns und des ersten Regieassistenten Jason Blumenfeld, ein Feature mit Storyboards sowie ein kommentiertes Feature mit fünf (DVD) und 13 (BD, 23 Min.) im Film nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Paramount (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Paramount (16:9, 1.85:1, dts-HDMA engl., DD5.1 dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Es gibt sie immer wieder: Filme, die von der Oberfläche erzählen wollen und dabei selbst der Welt des schönen Scheins verfallen. Dann verpufft die vermeintliche Analyse im Ausstellen von Äußerlichkeiten, und der Erkenntnisgewinn tendiert gegen Null. Im Falle von Jason Reitmans Tragikomödie „Up in The Air“ verhält es sich aber anders: Er erzählt klug und hintergründig von dem Manager und Vielflieger Ryan Bingham, der die Oberfläche zum Prinzip seines Lebens erkoren hat. An 322 Tagen im Jahr ist Bingham geschäftlich unterwegs, irgendwo zwischen Wichita, Tulsa, Kansas City oder Miami. So etwas wie menschliche Beziehungen oder ein Zuhause sind für ihn nur Sand im Getriebe seines gut geölten Daseins, weshalb er beides aus seinem Leben getilgt hat. Dabei ist Bingham durchaus nicht unsympathisch, sondern einfach pragmatisch, der Traum eines jeden Arbeitgebers. Seine Welt ist die blitzblank geputzte Glas- und Stahl-Sphäre der Luftfahrt mit ihrer effizienten Infrastruktur, ihren reibungslosen Abläufen und p

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