Kampf der Titanen (2010)

Fantasy | USA/Großbritannien 2010 | 106 Minuten

Regie: Louis Leterrier

Der Unterweltgott Hades will die Menschen in die Schranken weisen und bringt auch seinen Bruder Zeus gegen die Sterblichen auf. Obwohl selbst ein Halbgott, kämpft Perseus gegen die Götter, um den intriganten Hades zu stoppen. Monumentaler Fantasyfilm mit magischen Kreaturen und atemberaubenden Actionsequenzen, der dank interessanter Figuren und einer solide entwickelte Dramaturgie passabel unterhält. Störend wirkt indes die nachträgliche Umgestaltung auf 3D; angesichts fehlender Tiefenschärfe verpuffen die räumlichen Effekte. (Der Film wurde in 2D produziert und für die Auswertung in 3D konvertiert.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
CLASH OF THE TITANS
Produktionsland
USA/Großbritannien
Produktionsjahr
2010
Regie
Louis Leterrier
Buch
Travis Beacham · Phil Hay · Matt Manfredi
Kamera
Peter Menzies jr.
Musik
Ramin Djawadi
Schnitt
David Freeman · Vincent Tabaillon
Darsteller
Sam Worthington (Perseus) · Gemma Arterton (Io) · Mads Mikkelsen (Draco) · Alexa Davalos (Andromeda) · Jason Flemyng (Calibos/König Acrisius)
Länge
106 Minuten
Kinostart
08.04.2010
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Fantasy

Heimkino

Die Extras der Standard-DVD umfassen u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (17 Min.). Die umfangreichere BD enthält u.a. ein Bild-im-Bild-Feature, in dem Interviews und Informationsfeature zum laufenden Film abgerufen werden können. Zudem enthält sie ein Feature mit einem alternativen Filmende (5 Min.), sowie eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Eine 3D-Blu-ray ist ebenfalls erhältlich.

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl, DD5.1 dt..)
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Diskussion
Die bisherige Ordnung der Dinge scheint aus den Fugen zu sein: Die Menschen wagen es nicht nur, die Allmacht der Götter zu hinterfragen, sondern sie demontieren auch ihre Statuen und Bilder. Während die Soldaten von Argos, dem hellenistischen Stadtstaat, eine Zeus-Statue ins Meer stürzen, fährt Hades, der Gott der Unterwelt, voller Zorn auf sie herab und vernichtet sie. In diesem Zwist stirbt auch der Fischer Spyros mitsamt seiner Familie; lediglich Perseus, sein Ziehsohn, der von Zeus mit einer Königin gezeugt wurde, überlebt. Regisseur Louis Leterrier beginnt seine Materialschlacht mit vermeintlicher Ruhe. Perseus wächst als Fischer innerhalb einer liebevoll-verschworenen Familiengemeinschaft auf. Seine Existenz als Halbgott ist ihm nicht bewusst; nach der Gräueltat des Hades will er die Götter als Mensch bekämpfen, nicht als einer ihresgleichen. Dem familiären Konflikt widmet der Film erstaunlich viel Aufmerksamkeit, was diesem actionreichen Popcornki

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