Zwerge sprengen

Komödie | Schweiz 2009 | 110 Minuten

Regie: Christof Schertenleib

Wie jedes Jahr gipfelt die Geburtsfeier eines altgedienten Pfarrers im Emmental in der symbolischen Zerstörung von Gartenzwergen, bei der sich jedes der beteiligten Familienmitglieder insgeheim etwas wünschen darf. Trotz der oberflächlich zur Schau getragenen Harmonie können die schwelenden Konflikte nur mit Mühe unter den Teppich gekehrt werden. Ein satirisch-komödiantischer Großangriff auf alle nur denkbaren bürgerlichen Werte, der jedoch allzu viele "Leichen im Keller" aneinanderreiht, um trotz guter Darsteller und einer gediegenen Inszenierung überzeugen zu können. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
ZWERGE SPRENGEN
Produktionsland
Schweiz
Produktionsjahr
2009
Regie
Christof Schertenleib
Buch
Christof Schertenleib
Kamera
Attila Boa · Christian Iseli
Musik
Peter von Siebenthal
Schnitt
Christian Iseli
Darsteller
Michael Neuenschwander (Hannes Schöni) · Max Gertsch (Thomas Schöni) · Urs Bihler (Werner Schöni-Wenger) · Silvia Jost (Margrit Schöni) · Sara Capretti (Evelin Roth-Grütter)
Länge
110 Minuten
Kinostart
25.03.2010
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie
Diskussion
Die Schweizer Pfarrersfamilie Schöni hat den Geburtstag ihres Familienoberhaupts ritualisiert. Alljährlich reisen die Kinder von überall her an, um dem Papa alles Gute zu wünschen und am „Zwerge Sprengen“ teilzunehmen. Pfarrfrau Margit sorgt, sichtlich genervt, fürs leibliche Wohl der Gäste; die alkoholsüchtige Organistin Florence ist auch mit von der Partie, gehört quasi zur Familie, als frühere Geliebte des Pfarrers und Mutter seines jüngsten Sohns Luc, der seine Ziehmutter mit Mutter anredet, während die Anrede „maman“ der leiblichen Mutter vorbehalten ist. Ba

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