The Kids Are All Right

- | USA 2010 | 106 Minuten

Regie: Lisa Cholodenko

Ein lesbisches Paar, das gemeinsam zwei Kinder großzieht, gerät in eine Krise, als die Tochter nach ihrem 18. Geburtstag von ihrem Recht Gebrauch macht, ihren biologischen Vater kennen zu lernen. Dessen Eindringen ins Leben der Familie bringt schlummernde Konflikte an die Oberfläche. Mit Sinn für Situationskomik und spitzem Wortwitz lässt die erfrischende und zugleich berührende Familien- und Liebeskomödie die teils paradoxen, stets aber menschlich glaubwürdigen Sehnsüchte und Bedürfnisse der Beteiligten aufeinanderprallen. Vorzüglich gespielt, thematisiert der Film dabei ebenso unterhaltsam wie klug gutbürgerliche und "alternative" Lebensmodelle. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE KIDS ARE ALL RIGHT
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2010
Regie
Lisa Cholodenko
Buch
Lisa Cholodenko · Stuart Blumberg
Kamera
Igor Jadue-Lillo
Musik
Carter Burwell · Nathan Larson · Craig Wedren
Schnitt
Jeffrey M. Werner
Darsteller
Julianne Moore (Jules) · Annette Bening (Nic) · Mark Ruffalo (Paul) · Mia Wasikowska (Joni) · Josh Hutcherson (Laser)
Länge
106 Minuten
Kinostart
18.11.2010
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Diskussion
Eine ganz normale Familie: Oberhaupt Nic erzählt vor dem Abendessen wenig appetitliche Details aus ihrem Alltag als Arzt, besteht bei der Tochter Joni auf flott zurückgeschickten Danksagungen für die Geburtstagswünsche und trinkt gerne mal ein Glas Rotwein zu viel. Hausfrau Jules hingegen kleidet sich unter der rot leuchtenden Mähne noch wie ein Teenie und pflegt nach mehreren Berufsanläufen wie Sohn Laser eine bürgerlich akzeptierte Unorthodoxie, die Nic nervt und zugleich anzieht. Eine ganz normale Familie mit ganz normalen bürgerlichen Zielen und Problemen also – nur dass sie in Lisa Cholodenkos „Dramödie“ von zwei „Moms“ gegründet und geführt wird. Annette Bening und Julianne Moore spielen diese sich köstlich an ihren kleinen Spleens aufreibenden Lesben. Sie leben, wie es ihnen gefällt, geraten vor dem Schlafengehen über Job- und Haushaltsfragen aneinander und lassen sich zum Versöhnungssex von einem Schwulen-Porno inspiri

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