Dokumentarfilm | Deutschland 2010 | 82 Minuten

Regie: Alexander Biedermann

Dokumentarfilm über drei Generationen von Computer-Hackern, der die Entwicklung des Hackens in den letzten Jahrzehnten und das Selbstverständnis der Protagonisten spiegelt. Dabei wird den Rechtfertigungen, mit denen diese ihr Tun gegen die Kriminalisierung verteidigen, etwas zu viel Raum gegeben. Spannende Charakterbilder, die auch über das Hacken hinausgehen, kommen auch angesichts der etwas zu großen Anzahl der vorgestellten Protagonisten zu kurz. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2010
Regie
Alexander Biedermann
Buch
Alexander Biedermann · Matt Sweetwood
Kamera
Peter Badel · Axel Rothenburg
Musik
Klaus Schulze
Schnitt
Matt Sweetwood · Hanka Knipper · Christoph Sturm
Länge
82 Minuten
Kinostart
18.11.2010
Fsk
ab 0f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Diskussion
Viren und Würmer wüten in den globalen Netzwerken wahrscheinlich mehr als je zuvor. Was und wie viel genau sie zu zerstören in der Lage sind, kann auch ihr Urheber nicht wissen – bevor er sie freilässt. Genau darin liegt die Hauptmotivation für die Hacker; so lässt es sich zumindest Alexander Biedermanns Dokumentarfilm entnehmen. Zärtlich streicht Reinhard Schrutzki über den vergilbten Commodore 64-Klotz, den er gerade aus einer Kiste gezogen hat. Ein intimer Moment: Die Sehnsucht nach alten Zeiten liegt darin, als man sich noch ungezwungen auf den Datenautobahnen bewegen konnte, als die Großrechner noch ein großer Chatroom waren, in dem sich die kleine Subkultur virtuell vereinen konnte. In den u

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