The Bang Bang Club

Drama | Kanada/Südafrika 2010 | 108 Minuten

Regie: Steven Silver

Eine Gruppe von Kriegsfotografen dokumentiert in Südafrika während der politischen Umbrüche der 1990er-Jahre die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Parteigängern des ANC und der IFP und gerät dabei selbst unter Beschuss. Der Versuch, die authentischen Protagonisten möglichst dicht bei ihrer Jagd nach dem "richtigen" Motiv zu verfolgen, bedingt, dass der politische Kontext nur schwach ausgeleuchtet wird. Die Profession des Kriegsberichterstatters im Dilemma zwischen engagierter Berichterstattung und der Profitierung vom Leid anderer wird zwar kritisch, aber dramaturgisch wenig überzeugend hinterfragt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE BANG BANG CLUB
Produktionsland
Kanada/Südafrika
Produktionsjahr
2010
Regie
Steven Silver
Buch
Steven Silver
Kamera
Miroslaw Baszak
Musik
Philip Miller
Schnitt
Ronald Sanders · Tad Seaborn
Darsteller
Ryan Phillippe (Greg Marinovich) · Taylor Kitsch (Kevin Carter) · Malin Akerman (Robin Comley) · Frank Rautenbach (Ken Oosterbroek) · Neels Van Jaarsveld (João Silva)
Länge
108 Minuten
Kinostart
23.06.2011
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
Senator/Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Senator/Universum (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Auf einem Foto, das Juda Ngwenya am 18. April 1994 in der südafrikanischen Elendssiedlung Thokoza schoss, sind drei der vier Mitglieder des Bang Bang Clubs zu sehen. Im Vordergrund wird der aus der Brust blutende Greg Marinovich von einem anderen Fotografen gestützt, im Hintergrund macht Joao Silva ein letztes Bild vom tödlich getroffenen Ken Oosterbroek. Es ist vermutlich kein Zufall, sondern bezeichnend für den Berufsstand des Kriegsfotografen, dass selbst der Moment, in dem eine Gruppe von ihnen unter Beschuss gerät, gleich mehrfach im Bild festgehalten wird. Offenbar bleiben die professionellen Reflexe selbst unter Schock noch scharf gestellt. Nicht ohne Stolz setzen Marinovich und Silva, die überlebenden Mitglieder der aus vier südafrikanischen Pressefotografen bestehenden Gruppe, diese Szene an den Anfang ihres 2000 erschienenen Erinnerungsbuchs. In Steven Silvers Verfilmung von „The Bang Bang Club“ kommt der 18. April erst ganz zum Schluss. Er bildet de

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