Die Schlümpfe

Animation | USA/Belgien 2011 | 103 Minuten

Regie: Raja Gosnell

Sechs Schlümpfe, blaue Wichte aus einem idyllischen Zauberwald, verschlägt es ins gegenwärtige New York, wobei sich ein fieser Zauberer und sein Kater, die ihnen bereits in der Heimat das Leben schwer machten, an ihre Fersen heften. Bei einem jungen Paar finden sie Unterschlupf, schlagen sich mit den Errungenschaften der Moderne herum und vermitteln ihren Gastgebern nebenbei den Wert von Familie. Mit vielen Gags angereicherte 3D-Adaption der Kultfiguren, die das Aufeinanderprallen von archaischer Schlumpf-Welt und Gegenwart recht charmant umsetzt, dabei aber ein betont rückwärts orientiertes Familienbild an den Tag legt. - Ab 6.

Filmdaten

Originaltitel
THE SMURFS
Produktionsland
USA/Belgien
Produktionsjahr
2011
Regie
Raja Gosnell
Buch
J. David Stern · David N. Weiss
Kamera
Phil Meheux
Musik
Heitor Pereira
Schnitt
Sabrina Plisco
Darsteller
Neil Patrick Harris (Patrick Winslow) · Jayma Mays (Grace Winslow) · Hank Azaria (Gargamel) · Sofia Vergara (Odile)
Länge
103 Minuten
Kinostart
04.08.2011
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 6.
Genre
Animation

Heimkino

Der Film ist erhältlich als DVD, 2-DVD-Edition, 2D BD und 3D BD (inklusive 2D-Version in einer Verpackung). Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit fünf so im Film nicht verwendeten Szenen (8 Min.). Nur die 2-DVD-Edition enthält als Bonusmaterial zudem den Kurzfilm "Eine schlumpfige Weihnachtsgeschichte". Die BDs enthalten neben Standard-DVD-Extras u.a. noch einen Audiokommentar des Regisseurs und einen Audiokommentar des Produzent Jordan Kerner, der Drehbuchautoren und des Visual Effects-Supervisors. BD und DVD enthalten eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache.

Verleih DVD
Sony (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 1.78:1, dts-HDMA engl., DD5.1dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Sie sind blau, sie sind niedlich, bis auf eine Ausnahme männlich und leben in Pilzen: die Schlümpfe. Sie könnten ein Leben in vollendeter Harmonie führen, gäbe es da nicht einen bösen Zauberer und seinen Furcht erregenden Kater. Seit der belgische Zeichner Pierre „Peyo“ Culliford 1958 die Schlümpfe (im Original „Les Schtroumpfs“) entworfen hat, begeistern sie Generationen von Kindern. In den USA war der zweite Schlumpf-Film aus dem Jahr 1976, „Die Schlümpfe und die Zauberflöte“ (fd 20 023), ein großer Erfolg: Er kam dort zwar erst 1983 heraus, spielte aber 11 Mio. Dollar ein – das bis dato beste Ergebnis für einen Animationsfilm, der nicht von Disney kam. Es ist deshalb fast erstaunlich, dass die Studios so lange gewartet haben, bis sie mit „Die Schlümpfe in 3D“ ein neues Schlumpf-Abenteuer in Auftrag gaben. In der Mischung aus Realfilm und Animation, die sich trotz 3D an k

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