Liebesfilm | Deutschland/Ungarn 2011 | 89 Minuten

Regie: Robert Thalheim

Lebenslustige 17-jährige Zwillingsschwestern aus Sachsen reisen im Sommer 1988 nach Ungarn, um in einem Jugendlager für eine Rudersport-Meisterschaft zu trainieren. Unterwegs treffen sie auf zwei junge Touristen aus Hamburg, und es bahnt sich eine west-östliche Romanze an, die die unpolitischen Sportlerinnen in Konflikt mit dem DDR-Regime zu bringen droht. Als gefühlsbetontes Melodram inszeniert, wird die Liebesgeschichte ihrem historisch-politischen Gehalt nicht gerecht. Immerhin bewahren die guten Darsteller den Film vorm Abrutschen in den Kitsch. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland/Ungarn
Produktionsjahr
2011
Regie
Robert Thalheim
Buch
Ilja Haller
Kamera
Eeva Fleig
Musik
Uwe Bossenz
Schnitt
Stefan Kobe · Christoph Sturm · Oliver Grothoff
Darsteller
Friederike Becht (Doreen) · Luise Heyer (Isabel) · Franz Dinda (Arne) · Volker Bruch (Nico) · Hans-Uwe Bauer (Balisch)
Länge
89 Minuten
Kinostart
25.08.2011
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Liebesfilm | Melodram

Diskussion
Zwei Zwillingsschwestern aus Sachsen reisen im Sommer 1988 in ein Jugendlager in Ungarn. Sie werden nicht etwa als Betreuerinnen erwartet. Das Camp liegt am Balaton, und die beiden gehören zu den Hoffnungsträgerinnen des DDR-Rudersports. Inmitten des streng durchorganisierten Lageralltags sollen sie, wie schon in den Sommern zuvor, für ihren Karrieresprung trainieren, der diesmal endlich in Berlin mit dem Eintritt in die Nationalmannschaft winkt. Als sie kurz vor dem Ziel den Zug verpassen und sich zu Fuß auf den Weg machen, kommt ihnen ein westdeutscher VW-Käfer entgegen. Zwei gleichaltrige Beaus bieten ihre Taxi-Dienste an, und die verhängnisvolle Feindesromanze kann ihren Lauf nehmen. Obwohl die Annäherungsversuche der stets gut aufgelegten Hamburger zunächst auf Widerstand stoßen – schließlich wissen die Zwillinge, dass ihrem Aufstieg ein Dämpfer blüht, wenn sie sich mit Westlern einlassen –, locken die Hormone, und das monotone Synchronrudern verliert plö

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren