Jugendfilm | Frankreich 2011 | 84 Minuten

Regie: Céline Sciamma

Ein zehnjähriges Mädchen nutzt den Umzug der Familie zu Beginn der Sommerferien, um sich als Junge auszugeben. Es gelingt ihm erstaunlich lange, die neue Rollenidentität auszuleben, doch sind Probleme vorprogrammiert. Ein zart und einfühlsam entwickelter Kinder- und Familienfilm über die scheue Suche nach der sexuellen Identität, der auf die Neugier seiner hervorragend gespielten jungen Protagonistin eingeht, ihrer weiteren Entwicklung aber alle Möglichkeiten offen lässt. - Sehenswert ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
TOMBOY
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2011
Regie
Céline Sciamma
Buch
Céline Sciamma
Kamera
Crystel Fournier
Musik
Para One
Schnitt
Julien Lacheray
Darsteller
Zoé Héran (Laure/Michaël) · Malonn Lévana (Jeanne) · Jeanne Disson (Lisa) · Sophie Cattani (Mutter) · Mathieu Demy (Vater)
Länge
84 Minuten
Kinostart
03.05.2012
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 12.
Genre
Jugendfilm | Kinderfilm

Heimkino

Verleih DVD
Alamode (16:9, 1.78:1, DD5.1 frz./dt.)
Verleih Blu-ray
Alamode (16:9, 1.78:1, dts-HD frz./dt.)
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Diskussion
Die zehnjährige Laure – hervorragend in ihrem ersten großen Kinoauftritt: Zoé Héran – ist ein Mädchen, wie es auf der Welt etliche gibt: zartgliedrig, feinfühlig, aufgeweckt, klug. Sie hat eine vier Jahre jüngere Schwester, Jeanne, mit der sie öfters spielt und um die sie sich mit der rührenden Besorgtheit einer älteren Schwester kümmert. Doch die blutjunge Protagonistin von „Tomboy“, der Titel dieses ungemein zarten, zweiten langen Spielfilms der Französin Céline Sciamma legt es nahe, hat auch andere Seiten. Sie

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