Anduni - Fremde Heimat

Komödie | Deutschland/Luxemburg 2011 | 91 Minuten

Regie: Samira Radsi

Eine junge Kölnerin mit armenisch-türkischen Wurzeln stürzt nach dem Tod ihres Vaters in eine Identitätskrise. Zwischen ihrem deutschen Geliebten, der zunehmend auf Distanz geht, und ihrer Verwandtschaft, die den Traditionen der alten Heimat verbunden ist, macht sie sich auf die Suche nach sich selbst. Eine mit Klischees überladene Multikulti-Geschichte, die unentschlossen zwischen Komödie und Drama laviert und zur Frage von kultureller Identität nur Allgemeinplätze beizutragen hat. (Teils O.m.d.U.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ANDUNI - FREMDE HEIMAT
Produktionsland
Deutschland/Luxemburg
Produktionsjahr
2011
Regie
Samira Radsi
Buch
Karin Kaçi
Kamera
Matthias Fleischer
Musik
Joachim Dürbeck · René Dohmen
Schnitt
Thierry Faber
Darsteller
Irina Potapenko (Belinda) · Florian Lukas (Manuel) · Tilo Prückner (Levon) · Berrin Alganer-Lenz (Margrit) · Günay Köse (Arsine)
Länge
91 Minuten
Kinostart
01.12.2011
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie | Drama
Diskussion
Eine junge Frau steigt einen Berg hoch. Hinter ihr leuchten im menschenleeren Tal die Gräser glühend gelb. Dann verwandelt sich die idyllische Landschaft buchstäblich in eine Postkarte, die auf der Wand einer Studentenbude die Rückblende einläutet. Die Ansage könnte nicht klarer ausfallen. Dies ist einer jener Wohlfühl-Filme, die im Schlepptau des Publikumserfolgs von „Almanya“ (fd 40 333) das inzwischen fest im Sattel der deutschen Filmförderung sitzende Multikulti-Genre anzapfen: Mit viel Herzschmerz wird ein mitunter komödiantisch gelüftetes Sehnsuchtsmärchen erzählt – nicht ohne politisch korrekt die eine oder andere Problemzone anzutupfen. Dies mag auf „Lindenstraße“-Niveau als Fernsehformat funktionieren, sorgt auf der Leinwand aber schnell für ratloses Entsetzen. Das liegt nicht nur an dem lethargischen Rhythmus, mit dem die stereotyp überzeichneten Fi

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren