Die Kunst zu lieben (2011)

- | Frankreich 2011 | 88 Minuten

Regie: Emmanuel Mouret

Pariser Paare und solche, die es gerne wären, üben sich mit unterschiedlichen Resultaten in der "Kunst zu lieben". Ob es darum geht, eine schöne Nachbarin zu erobern, oder den Alltag einer festen Beziehung durch einen Seitensprung aufzulockern: Stets sind Verwicklungen vorprogrammiert. Kurzweilige Romanze um die Fallstricke im libertinären Großstadt-Beziehungsdschungel, bei der die pointierten Dialoge und die dynamische Inszenierung nicht übersehen lassen, dass hier eher unoriginelle Paris-Klischees sowie unglaubwürdige Kunstfiguren zum Träumen verleiten sollen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
L' ART D'AIMER
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2011
Regie
Emmanuel Mouret
Buch
Emmanuel Mouret
Kamera
Laurent Desmet
Schnitt
Martial Salomon
Darsteller
François Cluzet (Achille) · Frédérique Bel (Achilles Nachbarin) · Julie Depardieu (Isabelle) · Emmanuel Mouret (Louis) · Pascale Arbillot (Zoe)
Länge
88 Minuten
Kinostart
17.05.2012
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Verleih DVD
EuroVideo (16:9, 1.78:1, DD2.0 frz., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Es gäbe keine Liebe ohne Musik, verkündet eine Erzählerstimme zu Beginn und führt weiter aus: Jeder Verliebte hört eine eigene innere Melodie, und mit etwas Glück erklingt für zwei Menschen dieselbe Musik zur gleichen Zeit. Man sollte nicht glauben, dass nun eine musikreiche Romanze oder ein mit Gesangseinlagen gespickter Liebesreigen nach dem Vorbild von Alain Resnais’ „Das Leben ist ein Chanson“ (fd 33 072) folgen würde. Ungeachtet der anfänglichen Mitteilung spielt Musik kaum eine Rolle im neuen Film von Emmanuel Mouret, einem auf Liebeskomödien abonnierten französischer Regisseur und Schauspieler. Warum der Prolog auf eine falsche Fährte führt, bleibt unklar

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