Animation | USA 2012 | 89 Minuten

Regie: Chris Renaud

In einer aseptisch reinen, perfekt auf die Bedürfnisse ihrer Bewohner abgestimmten Stadt ist die "Natur" aufblasbar; lebende Bäume sind längst aus der Realität wie auch aus der Erinnerung verschwunden. Einem Hinweis seiner Großmutter folgend, macht sich ein Junge auf die Suche nach dem Hüter einstiger magischer Wunderbäume. Farbenfroher, mit amüsanten Details gespickter Computer-Animationsfilm nach einem Kinderbuch von Dr. Seuss, der Naturschutz sowie Respekt vor dem Leben einfordert. Die düstere Vorlage und deren weit pessimistischere Botschaft werden dabei spürbar in zuckersüße Familienunterhaltung verpackt. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
DR. SEUSS' THE LORAX
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2012
Regie
Chris Renaud
Buch
Ken Daurio · Cinco Paul
Musik
John Powell
Schnitt
Claire Dodgson · Steven Liu · Ken Schretzmann
Länge
89 Minuten
Kinostart
19.07.2012
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Animation | Literaturverfilmung

Heimkino

Erhältlich als DVD, BD und 2D/3D-BD. Die Extras enthalten u.a. ein Feature mit einer im Film nicht verwendeten Szene (1:30 Min.). Die wesentlich umfangreicher ausgestattete BD enthält zudem einen Audiokommentar mit den beiden Regisseuren.

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 1.85:1, dts-HDMA engl., dts-HD dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Innerhalb der gut befestigten Grenzen der Stadt Thneed-Ville lässt es sich sorglos leben. Alles ist aseptisch rein, hergestellt aus Allergie vermeidendem Kunststoff, wohl geordnet und überwacht. Aloysius O’Hare, der beliebte Bürgermeister der Stadt, weiß alles so perfekt zu organisieren, dass die „elementaren“ Bedürfnisse der Thneed-Viller befriedigt sind. Niemandem fällt es daher auf, dass etwas fehlt, was einst elementar war. Die Flausen, die sich Audrey in den Kopf gesetzt hat, erscheinen dem zwölfjährigen Ted deshalb so überraschend wie ungeheuerlich: Audrey möchte einen richtigen Baum sehen, der in einem richtigen Wald steht, mit richtigen Pflanzen und Tieren drum herum. Einst, so erzählt sie dem aufgeweckten Jungen, gab es ganze Wälder

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