Der Chaos-Dad

Komödie | USA 2012 | 114 Minuten

Regie: Sean Anders

Ein verantwortungsloser Kindskopf, der als Jugendlicher mit seiner Lehrerin ein Kind zeugte, das er allein aufzog, will die Hochzeit seines Sohns für eine Reality-Show nutzen, obwohl dieser vor Jahren jeden Kontakt zu ihm abbrach. Der Versuch der Wiedervereinigung von Vater und Sohn mündet in eine wüste Orgie der Destruktion. Eine derbe, extrem zotige Komödie, die mit exzessivem Gestus von Misogynie über Sex bis Drogen alles ausschlachtet, was moralisch-sittlich irgendwie anstößig ist, und zugleich immer wieder mit der Amoralität der Handlung kokettiert.

Filmdaten

Originaltitel
THAT'S MY BOY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2012
Regie
Sean Anders
Buch
David Caspe
Kamera
Brandon Trost
Musik
Rupert Gregson-Williams
Schnitt
Tom Costain
Darsteller
Adam Sandler (Donny) · Andy Samberg (Todd) · Leighton Meester (Jamie) · James Caan (Father McNally) · Vanilla Ice (Vanilla Ice)
Länge
114 Minuten
Kinostart
27.09.2012
Fsk
ab 16; f
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 2.35:1, dts-HD engl./dt.)
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Diskussion
Kehren im Kino die 1980er-Jahre wieder? Schon Seth MacFarlanes „Ted“ (fd 41 203) spielte mit der Hypothese, dass der Fluch ewiger Jugend unter Umständen gar nicht so schrecklich sein muss, solange man nur die „richtigen“ Preziosen der Pop-Kultur jener Jahre wählt. „Der Chaos-Dad“ wendet diese Hypothese nun dialektisch in die Gefilde bodenloser Geschmacklosigkeit und erzählt die Geschichte der 1980er-Jahre zu Klängen von Def Leppard, Van Halen, KISS und Foreigner. Das funktioniert gut, weil der Film gar nicht erst so tut, als wolle er ein Film für die ganze Familie sein, sondern schnurstracks und sehr konsequent ein „R“-Rating anpeilt, was ihm alle Transgressionen in die wüsten Gefilde der forcierten „Political Incorrectness“ eröffnet. Man sollte also genügend Humor mit ins Kino nehmen, um beispielsweise Kindesmissbra

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