Science-Fiction | USA/VR China 2012 | 118 Minuten

Regie: Rian Johnson

Im Jahr 2044 soll ein Auftragskiller, ein "Looper", sein eigenes zukünftiges Ich eliminieren, das mittels Zeitreise in seine Gegenwart geschickt wird. Ein Moment des Zögerns erlaubt dem alten Alter Ego die Flucht. Nun muss sein jüngeres Selbst entscheiden, ob es ihm helfen will, einen Gangsterboss der Zukunft, der jetzt noch ein Kind ist, zu töten, oder ob es seinen ursprünglichen Selbstmord-Auftrag durchführen soll. Atmosphärisch dichter Science-Fiction-Film, der das Zeitreise-Motiv und das Szenario einer nicht allzu fernen Zukunft für eine spannende Spekulation darüber nutzt, welcher Wert dem menschlichen Leben zugestanden wird. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
LOOPER
Produktionsland
USA/VR China
Produktionsjahr
2012
Regie
Rian Johnson
Buch
Rian Johnson
Kamera
Steve Yedlin
Musik
Nathan Johnson
Schnitt
Bob Ducsay
Darsteller
Joseph Gordon-Levitt (Joe) · Bruce Willis (älterer Joe) · Emily Blunt (Sara) · Jeff Daniels (Abe) · Piper Perabo (Suzie)
Länge
118 Minuten
Kinostart
04.10.2012
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Science-Fiction

Diskussion
Bloß nicht über Zeitreisen nachgrübeln! Sonst fängt man an, Diagramme aus Streichhölzchen zu basteln, und dafür ist keine Zeit. So ungefähr würgt Joe sein jüngeres Alter Ego ab, als dieser sein 30 Jahre älteres, aus der Zukunft zurück gereistes Ich mit Fragen über die Konsequenzen des Zeitreisens nervt. Das sollte man auch als Kinozuschauer beherzigen. Denn wenn man den Plot von „Looper“ auf logische Brüche im Umgang mit der Zeitreise-Thematik abklopft, wird man sicher auf Ungereimtheiten stoßen, verdirbt sich aber damit auch den Spaß an einem cleveren, spannenden und höchst ungewöhnlichen Science-Fiction-Film, dessen Zukunftsszenario bei aller Fantastik eine gar nicht so unwahrscheinliche Spekulation darüber wagt, wie es im Jahr 2044 um den Wert eines Menschenlebens bestellt ist. Das Zeitreisen ist 2044 noch nicht erfunden. Doch es wird nur wenig später möglich und sogleich streng verboten. Das organisierte Verbrechen schert das allerdings nicht, denn Zeitreisen sind ein probates Mittel, sich lästiger Leichen zu entledigen, was in F

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