- | Philippinen/Deutschland 2010 | 75 (24 B./sec.)/72 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Khavn

Wildes Kaleidoskop in der Tradition der "Mondo Cane"-Filme, das eine Binnenperspektive auf das Leben in den Slums von Manila eröffnet. Im Zentrum der vielen Akteure steht ein junger Mann, der mit seiner Bande in den Slums lebt. Der Film mischt verschiedene Stile, Genres, politische und religiöse Anspielungen und atmosphärische Tönungen zu einem filmischen Höllenritt, der keine bequeme Distanz zur dargestellten Lebenswelt erlaubt und dem Zuschauer unmittelbar physische Reaktionen wie etwa Ekel abverlangt.

Filmdaten

Originaltitel
MONDOMANILA, OR: HOW I FIXED MY HAIR AFTER A RATHER LONG JOURNEY
Produktionsland
Philippinen/Deutschland
Produktionsjahr
2010
Regie
Khavn
Buch
Khavn · Norman Wilwayco
Kamera
Albert Banzon
Schnitt
Lawrence Ang
Länge
75 (24 B./sec.)/72 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
29.11.2012
Fsk
ab 18; f
Diskussion
Ein zahnloser alter Mann hält die Vorrede zu „Mondomanila“: „Was Sie gleich sehen werden, ist gefährlich, schockierend, gruselig, ekelhaft, furchteinflößend. All das ist wahr. Von einer Nachahmung zu Hause wird abgeraten.“ Er zeigt hinab auf die Wellblechdächer, über die sich die Nacht senkt. Khavn de la Cruz, produktives Enfant Terrible des neuen philippinischen Kinos, taucht mit seinem 28. Langfilm tief ein in die Welt der Slums. Den Rahmen bilden dokumentarische Aufnahmen, es könnten Nachrichtenbilder sein: Zu Beginn sind Überschwemmungen zu sehen, Autos, Menschen, die vom Wasser davongetragen werden. Am Ende zeigt Khavn Bewohner, die sich mit Steinwürfen und Protesten dagegen wehren, dass ihre Hütten abgerissen werden. Diese Außenperspektive ergänzt der Filmemacher durch ein Zitat der Schauspielerin Claire Danes, die für „Broke

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