Horror | USA 2012 | 87 (24 B./sec.)/84 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Tim Burton

Regisseur Tim Burton reanimiert seinen gleichnamigen Kurzfilm aus dem Jahr 1984. Dabei setzt die abendfüllende Neufassung als schwarz-weißer Stop-Motion-Animationsfilm auf eine andere Ästhetik und spinnt die ursprüngliche Handlung um einen Jungen, der seinen verstorbenen Hund à la "Frankenstein" elektrisch wiederbelebt, geschickt zu einem skurrilen Erzählteppich aus. Dieser nimmt mit schrägen Nebenfiguren und Reminiszenzen ans klassische Horrorkino ebenso für sich ein wie durch seine menschenfreundliche Botschaft, die sich gegen Vorurteile und Ängste gegenüber dem Andersartigen wendet. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
FRANKENWEENIE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2012
Regie
Tim Burton
Buch
John August
Kamera
Peter Sorg
Musik
Danny Elfman
Schnitt
Chris Lebenzon · Mark Solomon
Länge
87 (24 B.
sec.)
84 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
24.01.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Horror | Animation

Heimkino

Die DVD enthält keine bemerkenswerten Extras. Die BD (2D und 3D) enthält indes den animierten Kurzfilm "Captain Sparky vs. Fliegende Untertassen" (2:30 Min.), die Kurzfeaturette "Frankenweenie wird lebendig" über die Stop-Motion Miniaturen (23 Min.) sowie Tim Burtons Kurzfilm "Frankenweenie" von 1984 (30 Min.). Die Erstauflage der 3D BD ist in einem hochwertigen Schuber eingelegt.

Verleih DVD
Walt Disney (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Walt Disney (16:9, 1.85:1, dts-HDMA7.1 engl., dts-HD dt.)
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Diskussion
Es war einmal ein kleiner Junge, der träumte von Monstern unter dem Bett. Nicht unter seinem Bett wohlgemerkt, und es waren auch keine Alb-, sondern eher Wunschträume. Es sollten Betten sein, unter denen wirkliche Monster leben, die im Zweifel erscheinen, um die Schlafenden mit Grimassen aus ihren Träumen zu wecken. In der Welt, in der sich Tim Burton seit Kindertagen wähnt, sind Monster ein natürlicher Teil des Lebens, etwa der Poltergeist Betelgeuse (Beeteljuice), den man nur unbedacht herbeirufen muss, damit er einem das Leben zur abenteuerlichen Hölle macht. Was passiert, wenn man einem kleinen Jungen mit zu viel Fantasie viel zu früh James Whales „Frankenstein“ (fd 5747) zu sehen gibt, hat hat Burton als 13-Jähriger seiner Familie vor Augen geführt: Home Movies der grotesk gruseligen Art. Mit 26 Jahren konnte Burton – dank eines richtigen Drehbuchs und unterstützt von einer richtigen Produktionsfirma namens Walt Disney – einer bescheiden großen Öffentlichkeit seine Version von „Frankenstein“ präsentieren. 30 Minuten lang, mit versierten Sta

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