Literaturverfilmung | USA 2012 | 97 Minuten

Regie: Jonathan Levine

Grusel-Romanze um einen Zombie, der sich als untoter Romeo in eine lebendige Julia verliebt, was allerlei Probleme mit sich bringt. Der "zombifizierte" Held wird dabei als Voice-Over-Erzähler ganz artungemäß sehr eloquent; die Liebe führt schließlich zu einer neuen "Menschwerdung". Die lustige Demontage von Zombiefilm-Klischees gelingt bis auf einige Durchhänger als höchst vergnügliche "Wiederbelebung" eines untoten Genres.

Filmdaten

Originaltitel
WARM BODIES
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2012
Regie
Jonathan Levine
Buch
Jonathan Levine
Kamera
Javier Aguirresarobe
Musik
Marco Beltrami · Buck Sanders
Schnitt
Nancy Richardson
Darsteller
Nicholas Hoult (R) · Teresa Palmer (Julie) · Rob Corddry (M) · Dave Franco (Perry) · Analeigh Tipton (Nora)
Länge
97 Minuten
Kinostart
21.02.2013
Fsk
ab 12; f
Genre
Literaturverfilmung

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und Teilen der Crew, ein ausführliches mehrteiliges „Making of“ (92 Min.) sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (11 Min.). Die Edition (DVD & BD) ist mit dem Silberling 2013 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Concorde (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Lebende Tote, liebevoll auch Zombies genannt, sind für ihren unersättlichen Hunger berühmt, weniger für ihre unsterbliche Liebe. Für Vampire galt lange Zeit dasselbe – bis die unbissige Verfilmung von Stephenie Meyers „Twilight“-Reihe das Shakespearsche Dilemma einer Liebe, die nicht sein darf, auch für Teenies aufbereitete. Mit „Warm Bodies“ gibt es nun für die Fangemeinde von Grusel-Romanzen wieder einen untoten Liebhaber mit der Vorliebe für Frischfleisch der wortwörtlichen Art. Diesmal heißt die Angebetete des Untoten „R“ (wie Romeo) nicht von ungefähr Julie, während auch die nächtliche Balkonszene nicht fehlen darf. Wenn „Twilight“ mit seinem Vampir als Hüter von Hals und Hymen der Geliebten also das gesamte Vampir-Genre, das schließlich vom Biss in den Hals als Sex-Metapher lebt, sozusagen „e

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