Drama | Schweiz 2012 | 112 Minuten

Regie: Werner Schweizer

Semidokumentarischer Film über das Schweizer Ehepaar Iris und Peter von Roten - sie eine Frauenrechtlerin und Schriftstellerin, er ein Politiker und Querdenker. Aufgerollt wird eine Lebens- und Liebesgeschichte, die ebenso von Spannungen mit der konservativen Schweizer Gesellschaft, über die vor allem die Frau hinausdenkt, wie auch von Spannungen zwischen den Liebenden geprägt ist. Als Basis dienen Briefe, die die von Rotens einander schrieben, sowie Wilfried Meichtry Buch "Verliebte Feinde". So interessant der Stoff ist, leidet die filmische Umsetzung unter der Mischung von Fiktivem und Dokumentarischem: Statt die Spielfilm-Elemente geschmeidig zu ergänzen, erweisen sich die dokumentarischen Teile als dramaturgischer Hemmschuh. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
VERLIEBTE FEINDE
Produktionsland
Schweiz
Produktionsjahr
2012
Regie
Werner Schweizer
Buch
Wilfried Meichtry
Kamera
Reinhard Köcher · Carlotta Holy-Steinemann
Musik
Michael Seigner
Schnitt
Kathrin Plüss
Darsteller
Fabian Krüger (Peter von Roten) · Mona Petri (Iris von Roten) · Thomas Mathys (Hans-Anton von Roten) · Annelore Saarbach (Maria von Roten) · Lisa Maria Bärenhold (Isabelle Genoud)
Länge
112 Minuten
Kinostart
02.05.2013
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama
Diskussion
Es beginnt mondän. Mit ihr, die – Pelzmantel, adrette Frisur, schickes Kostüm – auf einem Überseekreuzer eine Kabine bezieht. Und es beginnt mit ihm, der allein über Bergwege strolcht. Ihre Reise führt nach Amerika, derweil er zu Hause im Wallis bleibt. „Endlich frei“, schreibt sie in ihr Tagebuch und: „jetzt beginnt ein neues Leben!“ Er aber sagt: „Ich wäre der glücklichste Mann der Welt – wenn ich sie nie getroffen hätte.“ Sie: das ist Iris von Roten, eine bekannte Schweizer Frauenrechtlerin, ihr Mann Peter ein nicht minder bekannter Politiker und Querdenker: Die von Roten sind eines der schillerndsten Schweizer Promi-Paare des letzten Jahrhunderts. Nun hat Werner Swiss Schweizer einen Film über die beiden gedreht. Dieser titelt, wie das ihm zu Grunde liegende Buch von Wilf

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