Promised Land (2012)

Drama | USA/Vereinigte Arabische Emirate 2012 | 107 (24 B./sec.)/103 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Gus Van Sant

Zwei Mitarbeiter eines Energiekonzerns wollen die Einwohner eines verarmten Landstrichs in Pennsylvania für das ökologisch umstrittene "Fracking" gewinnen. Als ihre Aufkäufe durch einen Umweltschützer torpediert werden, stoßen sie auf immer mehr Widerstand. Getragen von großartigen Darstellern und treffsicheren Dialogen, arbeitet sich die ambivalente "Umwelt-Dramödie" immer stärker zu einer Kritik am Gebaren der Energiekonzerne vor und erzählt mit den klassischen Elementen des Entwicklungsdramas vom Zwiespalt zwischen finanzieller Absicherung und ökologischem Gewissen. (Kinotipp der katholischen Filmkritik) - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
PROMISED LAND
Produktionsland
USA/Vereinigte Arabische Emirate
Produktionsjahr
2012
Regie
Gus Van Sant
Buch
John Krasinski · Matt Damon
Kamera
Linus Sandgren
Musik
Danny Elfman
Schnitt
Billy Rich
Darsteller
Matt Damon (Steve Butler) · John Krasinski (Dustin Noble) · Frances McDormand (Sue Thomason) · Rosemarie DeWitt (Alice) · Scoot McNairy (Jeff Dennon)
Länge
107 (24 B./sec.)/103 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
20.06.2013
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 1.85:1, dts-HD engl./dt.)
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Diskussion
Gewaltsam brechen riesige Bohrer durch die Erdscholle. Schicht für Schicht sollen sie dorthin vordringen, wo der Schiefer das Erdgas eingeschlossen hat. Wasser, Sand und ein undefinierbarer Cocktail aus Chemikalien wird in die Erde geschossen, um das wertvolle Gas freizusetzen. „Fracking“ heißt die unsaubere Fördermethode eines „sauberen“ Energieträgers, der wesentlich schadstoffarmer verbrennt als Erdöl – und anders als Brennstäbe keiner Endlagerung bedarf. Für die lukrative Energiegewinnung auf ureigenem Territorium wird nur noch ein Landstrich benötigt, dessen Bewohner die potentielle Verseuchung des Grundwassers zu tragen bereit sind. Bauernopfer für die urbane Mobilität sozusagen – und wo fände man die besser als unter Bauern, die ohnehin schon Opfer sind. Einen dieser wirtschaftlich brachliegenden Landstriche verortet der Regisseur Gus Van Sant im Nordwesten von Pennsylvania. In den müden Augen der Farmer glänzen plötzlich Dollarzeichen, als sie von S

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