- | USA/Großbritannien 2013 | 117 (24 B./sec.)/112 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Zal Batmanglij

Eine ehemalige FBI-Agentin, die für eine international agierende Sicherheitsfirma arbeitet, soll eine linke Gruppe antikonsumistischer Aktivisten infiltrieren, die Pharma- und Bauindustrie mit Anschlägen droht. Dafür wechselt sie Namen und Identität, trampt durch Amerika und wird in den Wäldern um Pittsburgh tatsächlich fündig. Das Leben in der Außenseiterbande und die Attraktionen radikaler Freiheit erzeugen durchaus Eindruck, weshalb ihre Loyalität bald ins Schwanken gerät. Der sozialpsychologisch kühl durchkonstruierte Thriller aktualisiert die Hippie-Philosophie und fragt nach heutigen Chancen und Gefahren. Ein Polit-Drama, das den aktuellen Status quo westlicher Politik einer ambitionierten Revision unterzieht. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE EAST
Produktionsland
USA/Großbritannien
Produktionsjahr
2013
Regie
Zal Batmanglij
Buch
Zal Batmanglij · Brit Marling
Kamera
Roman Vasyanov
Musik
Halli Cauthery · Harry Gregson-Williams
Schnitt
Bill Pankow · Andrew Weisblum
Darsteller
Brit Marling (Sarah) · Alexander Skarsgård (Benji) · Ellen Page (Izzy) · Toby Kebbell (Doc) · Shiloh Fernandez (Luca)
Länge
117 (24 B./sec.)/112 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
18.07.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Jane ist Ex-FBI-Agentin und arbeitet für ein privates Sicherheitsunternehmen globalen Zuschnitts. Sie ist jung, talentiert und von solidem, aber nicht gewissenlosem Ehrgeiz. Ihre Chefin vertraut ihr eine verantwortungsvolle Aufgabe an. Sie soll undercover eine Gruppe ausfindig machen und infiltrieren, die unter dem Namen „The East“ von sich reden macht: antikapitalistische, antikonsumistische Widerständler, vage links orientiert und keineswegs gewaltfrei. In ihren Botschaften drohen sie der Pharma- und Bauindustrie mit Anschlägen auf Sachen und Manager. Unter falscher Identität – sie nennt sich nun Sarah – wechselt Jane ins Tramper-Outfit, reist per Fahrrad und als blinde Passagierin in Güterzügen durch das Land und landet bald in einer Aussteiger-Kommune in den Wäldern um Pittsburgh, die sich als „The East“ entpuppt. Der Film nimmt sich viel Zeit, diese Gruppe in ihren Facetten zu zeigen und die Individualität der einzelnen Mitglieder herauszuarbe

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