Jugendfilm | Deutschland 2013 | 118 (24 B./sec.)/114 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Bora Dagtekin

Eben erst aus dem Gefängnis entlassen, will ein Kleinganove seine versteckte Beute sichern, doch wurde auf dem Versteck inzwischen ein Schulanbau errichtet. Durch Missverständnisse erhält er die befristete Stelle eines Vertretungslehrers an der Gesamtschule. Wider Erwarten wächst der pädagogische Blindgänger in seine Rolle hinein und erweist sich als effektiver Partner einer notorischen Problemklasse. Aufmüpfige, mitunter recht zotige Komödie, die Muster des deutschen Pennälerfilms auf verschärftes Comedy-Format hievt und auf Zeitgeist trimmt. Auf halbem Weg wandelt sich der Film in die konventionell-warmherzige Variante eines doppelten Bildungsromans, büßt damit aber die erfrischende Frechheit des Beginns ein und verplätschert zunehmend in Pennäler- und Liebesfilm-Klischees. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2013
Regie
Bora Dagtekin
Buch
Bora Dagtekin
Kamera
Christof Wahl
Musik
Michael Beckmann
Schnitt
Charles Ladmiral
Darsteller
Elyas M'Barek (Zeki Müller) · Karoline Herfurth (Lisi Schnabelstedt) · Katja Riemann (Gudrun Gerster) · Jana Pallaske (Charlie) · Alwara Höfels (Caro)
Länge
118 (24 B.
sec.)
114 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
07.11.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Jugendfilm | Komödie

Heimkino

Die Editionen enthalten eine Audiodeskription für Sehbehinderte. Die umfangreichen Extras enthalten u.a. drei Audiokommentare: mit Karoline Herfurth & Bora Dagtekin, mit Jella Haase & Bora Dagtekin und mit Elyas M'Barek & Lena Schömann. Des Weiteren enthalten sind u.a. ein Feature mit 22 so im Film nicht verwendeten Szenen (23 Min.).

Verleih DVD
Constantin (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Constantin (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
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Diskussion
Nach einem längeren Gefängnisaufenthalt braucht der Kriminelle Zeki Müller dringend Geld, weil er einige Rechnungen offen hat. Zum Glück verfügt Zeki noch über die Beute aus dem letzten Überfall, die seine strippende Freundin Charlie vergraben hat. Leider war es etwas einfältig, dafür eine Baustelle zu wählen, die zwischenzeitlich zu einer Turnhalle geworden ist, weshalb Zeki sich auf die Hausmeisterstelle an der Goethe-Gesamtschule bewirbt, um sich, so der klassisch anmutende Plan, vom Heizungskeller aus an die Beute heranzubuddeln. Doch durch ein Missverständnis wird Zeki nicht Hausmeister, sondern bekommt eine Stelle als Vertretungslehrer mit Befristung. Soweit die etwas forcierte Exposition, die es braucht, damit der „Pädagoge“ Zeki in „Fack ju Göhte“ auf

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