Drama | USA 2013 | 106 Minuten

Regie: J.C. Chandor

Ein alter Mann segelt mit seiner Yacht im Indischen Ozean. Wer er ist und wohin er will, erfährt man nicht. Stattdessen setzt der in seinen sparsamen Mitteln ganz auf Mann und Boot konzentrierte Film auf die wachsende Identifikation des Publikums mit dem von Naturgewalten heimgesuchten Segler. Ein minimalistischer Film, dessen Freude am dramatischen Detail mehr und mehr existenzieller Kontemplation weicht und damit durchaus allegorische Bezüge zulässt. (Kinotipp der katholischen Filmkritik) - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
ALL IS LOST
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2013
Regie
J.C. Chandor
Buch
J.C. Chandor
Kamera
Frank G. DeMarco · Peter Zuccarini
Musik
Alex Ebert
Schnitt
Pete Beaudreau
Darsteller
Robert Redford (Mann)
Länge
106 Minuten
Kinostart
09.01.2014
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Drama | Survival-Film

Heimkino

Die Extras umfassen, neben diversen Kurzfeaturettes (insgesamt 17 Min.), u.a. eine Reihe von Interviews. Ausführlicher kommen zu Wort: Robert Redford (13 Min.), Regisseur J.C. Chandor (15 Min.) sowie Produzent Neal Dodson (11 Min.).

Verleih DVD
Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universum (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Falls sich Robert Redford in seiner Laufbahn jemals mit einer seiner Leinwand-Figuren identifiziert hat, dann war es wohl Jeremiah Johnson in dem gleichnamigen Film von Sydney Pollack. Der Trapper Johnson, der Anfang des 19. Jahrhunderts aus Abneigung gegen die Auswüchse der Zivilisation in die Wildnis der Rocky Mountains flüchtete und dort ein auf sich gestelltes Leben führte, kommt einem angesichts von „All Is Lost“ unweigerlich in Erinnerung. 40 Jahre nach „Jeremiah Johnson“ (fd 18 030) spielt Redford wieder einen Mann, der auf sich selbst angewiesen ist, in einer selbst gewählten majestätisch-feindseligen Umgebung. Diesmal ist es das Meer, dessen Weite und Gefahren sich der Protagonist ausgeliefert hat. Wie einst bei Jeremiah Johnson weiß man nichts von seiner Vergangenheit außer den Schlüssen, die man aus seiner teuren Segelyacht und

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