Der blinde Fleck (2013)

Drama | Deutschland 2013 | 92 Minuten

Regie: Daniel Harrich

Drei Jahre nach dem Anschlag auf das Münchner Oktoberfest am 26. September 1980 recherchiert ein Redakteur des Bayrischen Rundfunks die Hintergründe der Tat. Er kommt zu dem Schluss, dass der mutmaßliche Einzeltäter nur im Auftrag einer rechtsterroristischen Gruppe gehandelt haben kann. Spannender, engagierter und gut gespielter Politthriller, der ohne Spekulation auf der Basis unanfechtbarer Fakten argumentiert, auch wenn die wahren Drahtzieher – ganz im Sinne eines Verschwörungsthrillers – nicht benannt werden können. Dabei ziehen die Filmemacher auch eine Parallele zum aktuellen NSU-Prozess. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2013
Regie
Daniel Harrich
Buch
Daniel Harrich · Ulrich Chaussy
Kamera
Walter Harrich · Tobias Corts
Musik
Ian Honeyman
Schnitt
Georg Michael Fischer
Darsteller
Benno Fürmann (Ulrich Chaussy) · Nicolette Krebitz (Lise Chaussy) · Heiner Lauterbach (Dr. Hans Langemann) · August Zirner (Meier) · Jörg Hartmann (Werner Dietrich)
Länge
92 Minuten
Kinostart
23.01.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Thriller

Heimkino

Die Editionen enthalten eine Audiodeskription für Sehbehinderte.

Verleih DVD
Ascot Elite (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Ascot Elite (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
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Diskussion
Freitag, 26. September 1980, eine Woche vor den Bundestagswahlen. Am Haupteingang des Münchner Oktoberfests explodiert um 22.19 Uhr eine Bombe. 13 Menschen sterben, mehr als 200 werden verletzt. Unter den Toten ist auch der 21-jährige Geologiestudent Gundolf Köhler aus Donaueschingen, der die Bombe zündete und Mitglied der Wehrsportgruppe Hoffman war. Doch dann fliegt der bayerische Ministerpräsident und Kanzlerkandidat Franz Josef Strauß aus Bonn ein. „Lassen Sie sich gefälligst etwas einfallen!“, schnauzt er den Staatsschutzchef Hans Langemann an, der zu Beginn des Films noch darüber referiert hatte, dass bei politisch motivierten Attentaten Einzeltäter immer als Bauernopfer vorgeschoben werden und sich die Strippenzieher nur selten ausmachen lass

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