Nymphomaniac - Teil 1

Drama | Dänemark/Deutschland/Frankreich/Belgien/Großbritannien 2013 | Kino: 118 DVD: 113 (= BD: 118) Director's Cut: 142 (= BD: 148) Minuten

Regie: Lars von Trier

Erster Teil von Lars von Triers großangelegter Sinnsuche über die Rätsel und Abgründe menschlicher Sexualität, in der eine nymphomane Frau einem älteren Mann, der sie auf der Straße aufliest, ihre Lebensgeschichte erzählt. Eingeteilt in acht Kapitel, die von der Geburt bis in ihr 50. Lebensjahr reichen, entfaltet sich ein facettenreicher, mit vielen Anekdoten und Exkursen gespickter Diskurs über die menschliche Geschlechtlichkeit, in der nicht nur Eros und Sexus, sondern alle Bedürftigkeiten und Sehnsüchte eines Wesens mitspielen, in dem Natur und Kultur, Gnade und Schicksal unablässig um die Vorherrschaft ringen.

Filmdaten

Originaltitel
NYMPHOMANIAC
Produktionsland
Dänemark/Deutschland/Frankreich/Belgien/Großbritannien
Produktionsjahr
2013
Regie
Lars von Trier
Buch
Lars von Trier
Kamera
Manuel Alberto Claro
Schnitt
Morten Højbjerg · Molly Malene Stensgaard
Darsteller
Charlotte Gainsbourg (Joe) · Stellan Skarsgård (Seligman) · Stacy Martin (junge Joe) · Shia LaBeouf (Jerôme) · Christian Slater (Joes Vater)
Länge
Kino: 118 DVD: 113 (= BD: 118) Director's Cut: 142 (= BD: 148) Minuten
Kinostart
20.02.2014
Fsk
ab 16; f
Genre
Drama

Heimkino

Erhältlich ist die Kinofassung sowie der Director's Cut separat auf DVD und BD. Zudem sind Boxen mit Teil 1 & Teil 2 erschienen.

Verleih DVD
Concorde (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
„Nymphomaniac 1“: Das ist unverkennbar Lars von Trier, und es ist Lars von Trier at his best. Ein Film, sorgfältig gefertigt, bildschön, klug. Ein Mann, eine Frau, die sich das erste Mal begegnen, ein Ausflug in die Kunst- und Kulturgeschichte. Und eine dialektische Abhandlung darüber, dass vieles – alles – bloß eine Frage des persönlichen Standpunktes ist. Es beginnt mit dunkler Leinwand, einer Geräuschspur, wie sie so auffällig präzise und leise rhythmisierend vielleicht seit „Dancer in the Dark“ nicht mehr vorkam. Die Kamera sucht tastend die Backsteinwände einer engen Gasse ab. Nacht. Schneegeriesel. Fern das Licht einer Laterne. Flüchtig im Bild eine Hand, blutverschmiert. „Geister“ hieß von Triers Mini-Serie, in der man vor 20 Jahren Ähnliches sah. Auf dem Boden, verl

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