Liebesfilm | USA 2013 | 105 Minuten

Regie: Shana Feste

Eine Tochter aus reichem Hause verliebt sich in den Sohn eines Mechanikers, der zwar durch beste Noten, Absichten und Manieren glänzt, aber dennoch nicht die Sympathie ihres Vaters erringen kann. Die angehende Medizinstudentin wird zwischen Beziehung und Karriere sowie der Liebe zu Vater und Freund hin- und hergerissen, wobei der kürzliche Tod ihres Bruders den Absichten des Vaters zusätzlich in die Hände spielt. Das einfallslose Remake einer gleichnamigen Teenie-Romanze aus dem Jahr 1981 vermag dem „Romeo und Julia“-Stoff außer Kitsch, Model-Cast und exklusivem Villenflair kaum etwas abzugewinnen. Er verärgert überdies durch seine dümmliche Anbiederung ans unterschätzte weiblich-junge Zielpublikum. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
ENDLESS LOVE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2013
Regie
Shana Feste
Buch
Shana Feste · Joshua Safran
Kamera
Andrew Dunn
Musik
Christophe Beck
Schnitt
Maryann Brandon
Darsteller
Alex Pettyfer (David Elliot) · Gabriella Wilde (Jade Butterfield) · Bruce Greenwood (Hugh Butterfield) · Joely Richardson (Anne Butterfield) · Robert Patrick (Harry Elliot)
Länge
105 Minuten
Kinostart
27.03.2014
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Liebesfilm

Heimkino

Die Extras der BD umfassen u.a. ein Feature mit 20 im Film nicht verwendeten Szenen, inklusive eines alternativen Filmendes (32 Min.).

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Dass eine Teenager-Liebe eher mit dem Wörtchen „endlich“ als mit einem „endlos“ zu tun hat, dürfte Menschen über 20 bekannt sein: „Endlich“ ist das erste Andocken ans anderen Geschlecht geglückt, da schlägt mit der Trennung ein „endlich“ im Sinne von Endlichkeit eine erste herbe Kerbe ins Gefühlsleben. Die Beziehung zweier Jugendlicher als ewig zu postulieren, ist also gewagt und romantisch, aber nicht neu. Schließlich handelt es sich bei „Endless Love“ um eine Neuauflage von „Endlose Liebe“ (fd 23 257) aus dem Jahr 1981 und zugleich um den Abklatsch eines familiären Konfliktes, den schon William Shakespeares „Romeo und Julia“ im Jahre 1597 und Ovids „Pyramus und Thysbe“ 1590 Jahre früher beschrieben haben. Derart flach wie in der Teenie-Schnulze von Shana Feste dürfte die Geschichte zweier junger Menschen noch selten erzählt worden se

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