Drama | USA 2014 | 138 Minuten

Regie: Darren Aronofsky

Noah will im Auftrag Gottes eine Arche bauen, um darauf die Tiere vor einer drohenden Sintflut in Sicherheit zu bringen. Die Menschheit soll hingegen ausgelöscht werden, weil sie der Sünde verfallen ist und den Planeten zerstört. Insbesondere gilt es, die Nachfahren Kains, die alten Feinde von Noahs Sippe, zu eliminieren. Der Film beeindruckt durch seine Bildgewalt, deutet die biblische Geschichte aber psychologisch spekulativ aus, indem er sie mit aktuellen politischen Botschaften wie Vegetarismus sowie einem ökologischen Puritanismus verbindet. Noah erscheint dabei als herrische, schwer erträgliche Heldenfigur. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
NOAH
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2014
Regie
Darren Aronofsky
Buch
Darren Aronofsky · Amy Herman
Kamera
Matthew Libatique
Musik
Clint Mansell
Schnitt
Andrew Weisblum
Darsteller
Russell Crowe (Noah) · Jennifer Connelly (Nameh) · Emma Watson (Ila) · Douglas Booth (Sem) · Logan Lerman (Ham)
Länge
138 Minuten
Kinostart
03.04.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Monumentalfilm

Heimkino

Die Editionen enthalten eine Audiodeskription für Sehbehinderte. Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die umfangreicheren BD-Editionen enthalten u.a. die Kurzdokus "Island: unglaubliche Schönheit" (21 Min.), "Der Außenaufbau der Arche: Ein Kampf um 300 Ellen" (20 Min.) sowie "Das Innere der Arche: Zwei von jeder Art" (20 Min.).

Verleih DVD
Paramount (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Paramount (16:9, 1.85:1, dts-HDMA7.1 engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Bei genauerem Nachdenken verwundert es, dass die Geschichte von Noah bislang noch nie verfilmt wurde. Im Gedächtnis bleibt nur John Hustons Auftritt im von ihm selbst inszenierten episodischen Monumentalfilm „Die Bibel“ (1966). Die Lücke überrascht, da der biblische Stoff doch nahezu alles bietet, was das große Publikum anspricht: Schauwerte, ein apokalyptischer Weltuntergang, eine starke Heldenfigur und eine klare moralische Botschaft. Einzige Wermutstropfen: Der Ausgang der Geschichte ist bekannt, und das Figurenpersonal ist weitaus begrenzter als im ähnlich gelagerten Fall der Geschichte der „Titanic“. Dies mögen auch die Überlegungen von Darren Aronofsky gewesen sein, der die Geschichte von Noah und der Arche angeblich schon seit seinem Filmstudium verfilmen wollte. Auch wenn ein monumentaler Kostümfilm aus vorgeschichtlicher Zeit auf den ersten Blick kaum eine naheliegende Wahl für diesen Regisseur gewesen sein mag, fügt sich der fertige Film doch überraschend gut in dessen bisheriges Werk: Ein zeitloser kosmischer Schöpfungsmythos wie „The Fountain“ (

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