One Chance - Einmal im Leben

Biopic | Großbritannien/USA 2014 | 104 Minuten

Regie: David Frankel

Biografischer Spielfilm über den Sänger Paul Potts, der 2007 die Casting-Show „Britain’s Got Talent“ gewann und danach zum gehypten Medien-Star wurde. Nur am Rand interessiert er sich für diesen Aufstieg, macht vielmehr aus dem „Medienmärchen“ um Potts eine charmante „Opera buffa“, die leichtfüßig Sentimentales und augenzwinkernden Humor verbindet und im britischen „Working Class“-Milieu erdet. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
ONE CHANCE
Produktionsland
Großbritannien/USA
Produktionsjahr
2014
Regie
David Frankel
Buch
Justin Zackham
Kamera
Florian Ballhaus
Musik
Theodore Shapiro
Schnitt
Wendy Greene Bricmont
Darsteller
James Corden (Paul Potts) · Alexandra Roach (Julie-Ann Cooper) · Julie Walters (Yvonne Potts) · Colm Meaney (Roland Potts) · Mackenzie Crook (Braddon)
Länge
104 Minuten
Kinostart
22.05.2014
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Biopic | Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Concorde (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Es ist ein Gänsehaut-Moment, wenn Paul Potts zum ersten Mal auf der Bühne steht und zu singen anfängt. Dabei geht es noch nicht um den legendären Auftritt bei der „Britain’s Got Talent“-Show, sondern um einen Talentwettbewerb in einer Kneipe in der walisischen Hafenstadt Port Talbot. Das Publikum ist der Albtraum jeder sensiblen Künstlerseele: ein grölender, proletarischer Haufen, der nach einer harten Woche mit einem Bier in der Hand die Sau raus lassen will. Unter den Zuschauern ist auch der derbe „Working Class Hero“, der den pummeligen Opernliebhaber schon als kleinen Jungen triezte. Vor diese feindliche Horde tritt Potts, schlotternd vor Angst, verwundbar, in voller, lächerlicher Bajazzo-Montur. Und singt eine Arie aus Ruggero Leoncavallos Oper, als ginge es um sein Leben (was in gewisser Weise ja auch der Fall ist). Diese Darbietung, die sich als gänzlich ungeschützte Preisgabe entpuppt, macht etwas mit dem Publikum; es wird sozusagen gezähmt: Die hochemotionale Musik, mit Inbrunst zum Leben erweckt, erregt Mitgefühl, wo man sich zuvor auf Kosten des „Opferlamm

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