Art's Home Is My Kassel

Dokumentarfilm | Deutschland 2014 | 89 Minuten

Regie: Katrin Heinz

Ein Dokumentarfilm über die als hässlich und verschnarcht verschriene hessische Stadt Kassel, die nach landläufiger Meinung nur alle fünf Jahre durch die Kunstausstellung „documenta“ Beachtung verdient. Die Filmemacherinnen liefern eine weit ausholende, verschrobene „Zuneigungserklärung“ an ihre Heimatstadt, wobei sowohl Alteingesessene als auch Kunst-Aficionados nach ihren Eindrücken befragt werden. Das führt zu mancher skurrilen Situation, erreicht letztlich aber nur Eingeweihte, die generell schon mit der Stadt oder der „documenta“ vertraut sind. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2014
Regie
Katrin Heinz · Susanne Heinz
Buch
Katrin Heinz · Susanne Heinz
Kamera
Johannes Guttenhöfer
Schnitt
Rainer Nigrelli
Länge
89 Minuten
Kinostart
10.07.2014
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Warten. Alles, was die Stadt Kassel in vier von fünf Jahren macht, ist warten. Es scheint, als hätte das Schicksal der bösen Hexe auf die Stadt abgefärbt, der die Gebrüder Grimm vor 200 Jahren ebendort die Fähigkeit andichteten, mit Flüchen ganze Landstriche lahmzulegen. So warten sie im verschlafenen Nordhessen noch heute, bis eine neuerliche „documenta“ sich anschickt, die Region aus dem Dornröschenschlaf zu küssen. Kassel, so wie es die beiden „eingeborenen“ Regisseurinnen Katrin und Susanne Heinz sehen, ist eine Stadt, in der es jenseits weniger Hotspots in der Innenstadt nach Feierabend keine Menschenseele mehr auf die Bürgersteige lockt. Als exemplarische Chro

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