Drama | Großbritannien 2014 | 107 Minuten

Regie: Lone Scherfig

Ein junger Mann aus der englischen Mittelschicht studiert in Oxford und wird in einen elitären Club aufgenommen. Obwohl der Bürgersohn mit dem dekadenten Habitus der Oberschicht nicht viel anfangen kann, färbt der neue Umgang auf ihn ab. Erst als ein Dinner zu Ehren des Namensgebers außer Kontrolle gerät, sieht er sich vor eine Entscheidung gestellt. Eine halbgares College-Drama, das sich die britische Oberschicht vorknöpft und mit aufklärerischem Impetus gegen die Folgen extremer sozialer Ungleichheit argumentiert. Im Vergleich zum zugrundeliegenden Theaterstück erscheint das Maß der satirischen Zuspitzung dabei eher zurückgenommen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE RIOT CLUB
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
2014
Regie
Lone Scherfig
Buch
Laura Wade
Kamera
Sebastian Blenkov
Musik
Kasper Winding
Schnitt
Jake Roberts
Darsteller
Sam Claflin (Alistair) · Max Irons (Miles) · Douglas Booth (Harry) · Natalie Dormer (Charlie) · Holliday Grainger (Lauren)
Länge
107 Minuten
Kinostart
09.10.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama
Diskussion
Der Überdruss über das Gebaren der gesellschaftlichen Eliten scheint nicht nur in Frankreich die Gemüter zu erhitzen, wo die scharfe Abrechnung Valérie Trierweilers mit ihrem ehemaligen Lebensgefährten François Hollande große Wellen schlägt. Lone Scherfig knöpft sich in »The Riot Club« die britische Oberschicht vor. Dafür hat die dänische Regisseurin das Genre des College-Dramas gewählt, das den sozialen und moralischen Zustand einer Gesellschaft anhand einer Bildungsinstitution inspiziert. Die Eltern von Miles bersten vor Stolz, dass ihr Sohn in Oxford studieren kann. Als Neuling ist ihm das studentische Leben noch fremd, aber bald macht er die Bekanntschaft von Alistair, einem Studenten aus sehr gutem Hause, und

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