Fantasy | Deutschland 2014 | 79 Minuten

Regie: Till Kleinert

Ein junger Dorfpolizist aus der brandenburgischen Provinz begegnet am Waldrand einem geheimnisvollen Mann, der Abendkleid und Schwert trägt. In dem Eindringling scheinen sich verborgene Wünsche und Sehnsüchte zu manifestieren, die sich gewaltsam ihren Weg bahnen. Der ohne öffentliche Fördermittel finanzierte Horrorfilm erzählt allegorisch, ohne darüber die effektvolle Zeichnung einer Atmosphäre des Rätselhaften und Unheimlichen zu vernachlässigen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2014
Regie
Till Kleinert
Buch
Till Kleinert
Kamera
Martin Hanslmayr
Musik
Conrad Oleak
Schnitt
Till Kleinert
Darsteller
Michel Diercks (Jakob Wolski) · Pit Bukowski (Der Samurai) · Uwe Preuss (Horvath) · Ulrike Hanke-Hänsch (Großmutter Wolski) · Kaja Blachnik (Karo)
Länge
79 Minuten
Kinostart
30.10.2014
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Fantasy | Horror | Thriller
Diskussion
Nach über einhundert Jahren kehren die Wölfe allmählich nach Deutschland zurück. Deshalb ist es wohl die richtige Zeit für eine filmische Auseinandersetzung mit dem Grenzmythos des Wolfs, der in Gestalt des Schoßhündchens zivilisiert erscheint, in sich aber immer noch die dunkle Seite seines nahen Verwandten trägt. Regisseur Till Kleinert tut dies mit dem sehr klugen und unheimlichen Horrorfilm „Der Samurai“, dem man höchstens vorwerfen kann, dass er seinen Subtext konzeptuell und erzählerisch ein wenig zu deutlich unter der nachtschwarzen Provinzfantasie hervorblitzen lässt. In Brandenburg, das als Motiv und Charakterisierung alle Geschehnisse umweht, hat man Angst vor dem Wolf. Doch zum Beruf des D

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