Mercedes Sosa, die Stimme Lateinamerikas

Dokumentarfilm | Argentinien 2013 | 90 Minuten

Regie: Rodrigo H. Vila

Die indigene argentinische Sängerin Mercedes Sosa (1935-2009) avancierte in den 1970er- und 1980er-Jahren mit Folklore- und Protestliedern zum Symbol des politischen Kampfs gegen lateinamerikanische Militärdiktaturen. Der Dokumentarfilm schickt ihren Sohn Fabian Matus auf eine persönliche Suche nach den Spuren seiner Mutter. Ergänzt durch Interviews und exzellente Archivmaterialien gelingt der Inszenierung unaufdringlich die Balance zwischen bewegend-persönlicher Biografie und spannender Musik- und Zeitgeschichte. (O.m.d.U.) - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MERCEDES SOSA, LA VOZ DE LATINOAMÉRICA
Produktionsland
Argentinien
Produktionsjahr
2013
Regie
Rodrigo H. Vila
Buch
Rodrigo H. Vila
Kamera
Hans Bonato · Mariano Cúneo · Ariel Gonzalez
Musik
Diego Vila
Schnitt
Luciano Origlio
Länge
90 Minuten
Kinostart
04.12.2014
Fsk
ab 0
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Verleih DVD
Cine Global/Lighthouse & Cinespañol (16:9, 1.78:1, DD5.1 span.)
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Diskussion
Für den brasilianischen Musiker Milton Nascimento war sie schlichtweg die Stimme des Kontinents, anderen galt sie als „unser Mick Jagger, unser Paul McCartney“ oder als lateinamerikanische Joan Baez: die Folklore- und Protestsängerin Mercedes Sosa, die 1935 als Kind einer armen Arbeiterfamilie aus Tucumán in Argentinien geboren wurde. Ihr Publikum nannte sie zärtlich „la negra“, die Schwarze, ihrer indigenen Wurzeln wegen. Im Gegensatz zur anderen großen politischen Sängerin des Subkontinents, der Chilenin Viole

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