Fifty Shades of Grey

Drama | USA 2014 | 125 (BD auch: 129) Minuten

Regie: Sam Taylor-Johnson

Eine Literaturstudentin begegnet einem jungen Milliardär, der seine Sexualität nur in dominanten sadomasochistischen Gesten auszuleben vermag. Die Verfilmung des ersten Bands der kommerziell äußerst erfolgreichen Roman-Trilogie von E.L. James setzt nicht auf spektakuläre oder gar spekulative Bildexzesse, sondern erzählt im Wechsel von ausufernden Dialogen und gebremsten Sexszenen von der beginnenden Herzensbildung eines versehrten Mannes. Dabei deutet die stellenweise betont kühle Inszenierung die emotionalen und erotischen Spannungen dieser Konstellation nur ansatzweise an. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
FIFTY SHADES OF GREY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2014
Regie
Sam Taylor-Johnson
Buch
Kelly Marcel
Kamera
Seamus McGarvey
Musik
Danny Elfman
Schnitt
Anne V. Coates · Lisa Gunning · Debra Neil-Fisher
Darsteller
Jamie Dornan (Christian Grey) · Dakota Johnson (Anastasia Steele) · Jennifer Ehle (Carla May Wilks) · Luke Grimes (Elliot Grey) · Marcia Gay Harden (Dr. Grace Trevelyan Grey)
Länge
125 (BD auch: 129) Minuten
Kinostart
12.02.2015
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Erotikfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die BD enthält indes eine Reihe von Featurettes über die Darsteller und die im Film präsentierten Figuren und deren Zusammenspiel (66 Min.). Nur die BD enthält die Kinofasssung und zudem die leicht veränderte sog. "Unveröffentlichten Version".

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Nach 100 Millionen weltweit verkaufter Bücher der Romantrilogie von E.L. James und einem Einspiel am Startwochenende von über 80 Millionen Dollar alleine in den USA ist es an der Zeit, mit einem Vorurteil aufzuräumen: „Fifty Shades of Grey“ ist keine weibliche Unterwerfungsfantasie, wie immer wieder zu lesen ist, sondern bestenfalls ein Rückfall ins angebliche Verlangen des voremanzipierten Unbewussten. Die Dominanz, von der die britische Regisseurin Sam Taylor-Johnson in der Filmadaption erzählt, reflektiert freilich eine überdeutlich sozialisierte Form der Herrschaft: eine im Über-Ich anzusiedelnde gesellschaftliche Hierarchie. Der junge Milliardär Christian Grey residiert in einem monumentalen Turm aus Glas und Stahl; seine morgendlichen Joggingtouren macht er vor ein

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