Actionfilm | Japan/USA 2015 | 137 (BD auch: 140) Minuten

Regie: James Wan

Siebter Teil des Erfolgsfranchises. Als Altlast haben die Geschwindigkeitsjunkies einen Spezialagenten am Hals, der an ihnen Rache für seinen Bruder nehmen will. Angesichts der Bedrohung geht das Team einen Deal mit einer geheimen Militäreinheit ein: Es soll eine von Terroristen entführte Hackerin befreien; dafür darf es ein revolutionäres Überwachungsprogramm nutzen, um den Rächer aufzuspüren. Der Film versucht als Abschluss der Reihe, seine Vorgänger an bizarr-exaltierter Auto- und Martial-Arts-Action noch einmal zu überbieten, was durchaus gelingt. Den kinetischen Aberwitz dieser Szenen konterkarieren stillere Momente, in denen es sentimental um Erinnerungen, Loyalität und Familiengründung geht. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
FURIOUS 7
Produktionsland
Japan/USA
Produktionsjahr
2015
Regie
James Wan
Buch
Chris Morgan
Kamera
Marc Spicer · Stephen F. Windon
Musik
Brian Tyler
Schnitt
Leigh Folsom Boyd · Dylan Highsmith · Kirk M. Morri · Christian Wagner
Darsteller
Vin Diesel (Dominic Toretto) · Paul Walker (Brian O'Conner) · Dwayne Johnson (Luke Hobbs) · Michelle Rodriguez (Letty Ortiz) · Jordana Brewster (Mia Toretto)
Länge
137 (BD auch: 140) Minuten
Kinostart
02.04.2015
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Actionfilm

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die Special Edition (2 DVDs) enthält indes vier oberflächliche Kurzfeatures zum Film (insges.: 30 Min.). Die Extras der diversen BD-Editionen enthalten zudem u.a. ein längeres Gespräch mit Regisseur James Wan (32 Min.) zum Film sowie ein Feature mit vier im Film nicht verwendeten Szenen (6 Min.).

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA7.1 engl., dts dt.)
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Diskussion
Irgendwann einmal endet jede noch so verlängerte Adoleszenz – und dann ist es höchste Zeit, sich an anderes zu gewöhnen: Vorstadtidylle, Familie, Kindergarten und einen Family Van. Dass das nicht umstandslos zu haben ist, zeigt sich in einer augenzwinkernden Szene zu Beginn von „Fast & Furious 7“, wenn Brian OʼConner seinen Sohn zum Kindergarten bringen muss und dabei leicht überfordert von soviel Normalität den Verkehr behindert. Gewissermaßen als „Junggesellenabschied“ verzögert eine letzte Mission als permanenter Ausnahmezustand den Übertritt in die Bürgerlichkeit, an deren Wert hier nur die Bösen zweifeln, die allesamt keine Familie (und „Freunde“ nur in Anführungszeichen) haben. Die Action des Films kreist um zwei Handlungsstränge, die immer mal wieder so rasant korrelieren, bis keine Parallelmontage mehr möglich ist, sondern das, was gleichzeitig geschieht, nacheinander abgearbeitet wird. S

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