Science-Fiction-Film | Großbritannien 2015 | 108 Minuten

Regie: Alex Garland

Ein junger Informatiker zieht für eine Woche in die einsam gelegene Villa seines Chefs, der auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz forscht. Durch geschickte Fragen soll er herausfinden, ob eine bildschöne Androidin über Gefühle und Sehnsüchte verfügt. Bald gerät er in ein komplexes Beziehungsdreieck, weil Schöpfer und Kreatur ihre jeweils eigene Agenda verfolgen. Meisterlich inszenierter Science-Fiction-Film, der anspruchsvoll und spannend die Bedingungen und Folgen künstlicher Intelligenz zum Thema macht. Die kühle und strenge Gestaltung überzeugt dabei ebenso wie die elegante Kameraarbeit, die gezielt mit Lichtwechseln und Schärfeverlagerungen arbeitet. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
EX MACHINA
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
2015
Regie
Alex Garland
Buch
Alex Garland
Kamera
Rob Hardy
Musik
Geoff Barrow · Ben Salisbury
Schnitt
Mark Day
Darsteller
Domhnall Gleeson (Caleb) · Alicia Vikander (Ava) · Sonoya Mizuno (Kyoko) · Oscar Isaac (Nathan) · Chelsea Li (Büromädchen)
Länge
108 Minuten
Kinostart
23.04.2015
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Science-Fiction-Film

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die Extras der BD umfassen indes u.a. ein promolastiges „Making of“ in fünf Teilen (13 Min.).

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
DVD kaufen
Diskussion
„Das Programm der künstlichen Anfertigung des Menschen stellt in unserem Kulturkreis eine Gotteslästerung dar. Der Schöpfungsakt soll vom Menschen wiederholt werden; es handelt sich um eine Karikatur, um den menschlichen Versuch, dem Gotte gleich zu werden“, hat Stanislav Lem einmal geschrieben, verbunden mit der Warnung, dass „ein solches Wagnis nicht glücken kann“. Die Schaffung künstlicher Intelligenz, von anthropomorphen Robotern, von Androiden, also Menschenähnlichen, gehört von Beginn an zu den populären Mythen des fantastischen Films, immer gekoppelt mit der Angst, dass die Androiden, ihrer größeren Widerstandskraft und Intelligenz wegen, zur Gefahr für den Menschen werden. Zuletzt am deutlichsten ausformuliert wurde das in Ridley Scotts „Blade Runner“ (fd 23 689) und James Camerons „Terminator“ (fd 25 019), in dem die Roboter sogar di

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren