The Duke of Burgundy

Drama | Großbritannien 2014 | 109 Minuten

Regie: Peter Strickland

In ländlicher Abgeschiedenheit spielen zwei lesbische Frauen Herrin und Zofe. Während die Ältere mit ihrer Rolle als Domina zunehmend hadert, würde die Jüngere die erotischen Rituale gern weiter verfeinern. Allmählich verschiebt sich das Machtverhältnis zwischen den Frauen, ihre Beziehung droht zu zerbrechen. Ein als Hommage ans erotische Kino der 1970er-Jahre konzipiertes Drama, das die Akzeptanz von sexuellen Bedürfnissen ebenso anspricht wie die Schwierigkeit, sie mit dem Partner auszuhandeln. Eingebettet in betörend schöne Landschaftaufnahmen, entwirft der sinnliche, mit bizarren surrealen Einschüben inszenierte Film eine traumähnliche Welt, die einem Paralleluniversum ähnelt.

Filmdaten

Originaltitel
THE DUKE OF BURGUNDY
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
2014
Regie
Peter Strickland
Buch
Peter Strickland
Kamera
Nic Knowland
Musik
Cat's Eyes
Schnitt
Matyas Fekete
Darsteller
Sidse Babett Knudsen (Cynthia) · Chiara D'Anna (Evelyn) · Monica Swinn (Lorna) · Eugenia Caruso (Dr. Fraxini) · Fatma Mohamed (Tischlerin)
Länge
109 Minuten
Kinostart
03.12.2015
Fsk
ab 16; f
Genre
Drama
Diskussion
Evelyn, eine attraktive junge Frau, klopft scheu an die Tür eines abseits gelegenen Hauses. Cynthia, die Hausherrin, öffnet ihr unwirsch. Sie sei mal wieder zu spät. Dann befiehlt sie der mutmaßlichen Putzfrau, Schränke abzustauben, die Böden zu schrubben und die Unterwäsche zu waschen. Als ein Slip fehlt, zerrt die ältere Frau Evelyn ins Badezimmer und bestraft sie hinter geschlossener Tür. Als Zuschauer kann man nur hören, was geschieht – und ist pikiert. Denn in Wahrheit waren Putzen, vergessener Slip und Bestrafung Teil eines erotischen Rituals, das sich im Laufe des Films mehrmals wiederholt, mit vorgegebenen Dialogen. Evelyn ist Masochistin. Um ihr Bedürfnis nach Unterwerfung auszuleben, bestimmt sie pingelig jedes Detail des Rollenspiels. Sie wählt die Garde

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