Rammstein in Amerika

Dokumentarfilm | Deutschland 2015 | 122 (Kino & BD) 91 (TV) Minuten

Regie: Hannes Rossacher

(Fernseh-)Dokumentarfilm über die Berliner Rock-Band „Rammstein“, die 1994 gegründet wurde, deren Vorgeschichte aber in die letzten DDR-Jahre vor der Wiedervereinigung zurückreicht. Als einer der wenigen deutschen Bands ist sie mit deutschen Texten weltweit in den Charts vertreten. Mit Home-Movies aus den letzten 25 Jahren sowie Analysen von Managern und Fans (u.a. Moby, Iggy Pop, Kiefer Sutherland) geht die ebenso mitreißende wie erhellende Dokumentation dem Phänomen des „Tanzmetalls“ der Band auf den Grund und verdichtet sich zur Chronologie einer Erfolgsgeschichte und eines Kulturphänomens, das zu keiner Zeit planbar war. - Ab 16.
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Filmdaten

Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2015
Produktionsfirma
Rammstein GBR
Regie
Hannes Rossacher · Jürgen Schindler
Buch
Hannes Rossacher · Marek Weinhold
Kamera
Ole Jürgens
Schnitt
Marek Weinhold
Länge
122 (Kino & BD) 91 (TV) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16 (Langfassung)
Pädagogische Empfehlung
- Ab 16.
Genre
Dokumentarfilm | Musikfilm
Externe Links
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Heimkino

Die in einem wertigen Mediabook verpackte Special Edition (DVD oder BD) enthält nicht nur die ungekürzte Kinofassung der Dokumentation, sondern auch das 100-minütige Konzert „Live from Madison Square Garden und zudem ein "Making of" zum Album "Liebe ist für alle da" (21 Min.). Die Special Edition ist mit dem Silberling 2015 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Universal Music (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Universal Music (16:9, 1.78:1, dts-HDMA dt.)
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Was haben „99 Luftballons“ und „Du hast“ gemein? Auch wenn die Band aus Berlin nicht wie einst Nena die US-Chartspitze erreichen konnte, markierte Rammsteins markige Singleauskopplung aus dem Jahr 1997 einen Wendepunkt in der US-amerikanischen Musik-Rezeption: Einmal mehr stürmte eine deutsche Band mit deutschen Songs die Hitparaden.

Diskussion
Was haben „99 Luftballons“ und „Du hast“ gemein? Auch wenn die Band aus Berlin nicht wie einst Nena die US-Chartspitze erreichen konnte, markierte Rammsteins markige Singleauskopplung aus dem Jahr 1997 einen Wendepunkt in der US-amerikanischen Musik-Rezeption: Einmal mehr stürmte eine deutsche Band mit deutschen Songs die Hitparaden. Nur dass diesmal keine Friedenslyrik, sondern mitunter nihilistische Texte angesagt waren, deren Rhythmus peitschende Musik, begleitet von einer brachialen Pyrotechnik-Show, bewusst die Grenzen prüden US-Geschmacks mit Füßen traten. Regisseur und Autor Hannes Rossacher hat ausführlich mit den sechs Bandmitgliedern gesprochen und durfte sich aus deren Privat-Videoarchiv bedienen. Mit Home-Movies aus den letzten 25 Jahren und zusätzlichen Analysen von Managern und Fans (u.a. Moby, Iggy Pop oder Schauspieler Kiefer Sutherland) versucht die ebenso mitreißende wie erhellende Dokumentation dem Phänomen des „Tanzmetalls“ einer Band auf den Grund zu gehen, die den legendären „Madison Square Garden“ in New York für ihr Konzert 2010 binnen Minuten ausverkaufte. Entstanden ist kein unreflektierter Promotion-Clip, sondern die Chronologie einer Erfolgsgeschichte und eines Kulturphänomens, das zu keiner Zeit planbar war. Die Special Edition (DVD oder BD) enthält nicht nur die ungekürzte Kinofassung der Dokumentation, sondern auch das 100-minütige Konzert „Live from Madison Square Garden“.
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