The Forest (2016)

Horror | USA 2016 | 94 Minuten

Regie: Jason Zada

Auf der Suche nach ihrer verschollenen Schwester schlägt sich eine US-Amerikanerin durch den mysteriösen Aokigahara-Wald am Fuß des japanischen Berges Fuji, der vor allem von Selbstmördern aufgesucht wird. Das Regiedebüt nutzt konsequent die Inszenierungsmechanismen des Horrorfilms und zeigt sich am kulturellen Hintergrund der Erzählung auffallend desinteressiert. Durch die langatmige Vorbereitung der Expedition, bei der kaum Empathie für die Figuren entsteht, wird der Sog der Geschichte überdies gebremst. In der visuellen Beschwörung der Bedrohung läuft die Inszenierung dagegen zu großer Form auf. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE FOREST
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Jason Zada
Buch
Nick Antosca · Sarah Cornwell · Ben Ketai
Kamera
Mattias Troelstrup
Musik
Bear McCreary
Schnitt
Jim Flynn
Darsteller
Natalie Dormer (Sara Price / Jess Price) · Taylor Kinney (Aiden) · Eoin Macken (Rob) · Stephanie Vogt (Valerie) · Yukiyoshi Ozawa (Michi)
Länge
94 Minuten
Kinostart
04.02.2016
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Horror | Splatterfilm
Diskussion
Der Horrorfilm hat immer schon – nach außen wie nach innen – die Faszination an der Übertretung versprüht. Geschichten von Geistern, Dunkelheiten und zerplatzenden Köpfen tragen den Ruch des Verbotenen in sich und werden, je nach kulturellem Kontext, ja oft genug auch verboten. Entsprechend stecken ihre Erzählungen voller Warnungen, die den Lockungen des Genres gemäß einzig deshalb existieren, um übertreten zu werden – auf dass die Strafe dafür vollstreckt werden kann. „Verlass nie den Weg“, steht auf dem Poster von Jason Zadas Langfilmdebüt. Ein Satz, den die Amerikanerin Sara von allen hört, die sich mit dem Wald am Fuße des Fuji auskennen, in dem sie nach ihrer verschol

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