Drama | Deutschland 2013 | 97 Minuten

Regie: John Kolya Reichart

Ein junger Mann hat jahrelang nichts von sich hören lassen, nun lädt er Freunde, Verwandte und Bekannte zu seinem 30. Geburtstag auf einen Gutshof in der Uckermark ein. Als er aber tagelang auf sich warten lässt, eskaliert das Familienfest in einem Schlagabtausch aus Bosheiten und Verbitterung. Das luftige Kammerspiel lebt von seinen Darstellern, die ihre improvisierten Rollen in wechselnden Konstellationen zur „Seelen-Pornografie“ nutzen, lässt aber eine stringente Inszenierung missen und verliert sich in beiläufigen, nicht sonderlich tiefschürfenden Beobachtungen und Episoden. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2013
Regie
John Kolya Reichart
Buch
Frank Hoffmann · John Kolya Reichart
Kamera
Dominik Berg
Musik
John Gürtler
Schnitt
Elisa Purfürst
Darsteller
Andreas Bichler (Max Eder) · Brigitte Böttrich (Cosima Misselwitz) · Milena Dreißig (Jule) · Alexandra Finder (Ewa Nowak) · Frank Jacobsen (Achim Grabowski)
Länge
97 Minuten
Kinostart
04.02.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Luftiges Kammerspiel über einen 30-Jährigen, der Freunde und Bekannte zu seinem Geburtstag einlädt, dann aber nicht erscheint.

Diskussion
An Filmen über aus dem Ruder laufende Familientreffen herrscht kein Mangel: von Louis Malles „Komödie im Mai“ (fd 28 193) über Thomas Vinterbergs „Das Fest“ (fd 33 486) bis zu Thomas Arslans „Ferien“ (fd 38 191). In die Uckermark zieht es auch John Kolya Reichart (Jahrgang 1982) mit seinem Abschlussfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg. „Antons Fest“ versammelt ein achtköpfiges Ensemble auf einem restaurierten Landgut. Anlass ist der 30. Geburtstag von Anton, der seine engsten

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