Dokumentarfilm | Deutschland/Schweiz 2015 | 105 Minuten

Regie: Werner Penzel

Der Dokumentarfilm begleitet die Schweizer Schauspielerin Sabine Timoteo bei ihrem mehrmonatigen Aufenthalt im japanischen Zen-Kloster Antaiji, wo sie am strengen Leben der Mönche teilnimmt, sich stundenlang im Zazen, der Sitzmeditation vor leerer Wand, übt und ihren Teil zur Selbstversorgung der Gemeinschaft beisteuert. Mit gesucht einfachen filmischen Mitteln und einer kongenialen Soundcollage zeichnet der Film den Zeitraum von Herbst bis Frühjahr nach, wobei sich seine Qualität gerade in der Zurückhaltung bemisst, die an der Zen-Praxis der Mönche teilhaben lässt, ohne diese diskursiv erläutern zu wollen. (O.m.d.U.) - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
ZEN FOR NOTHING
Produktionsland
Deutschland/Schweiz
Produktionsjahr
2015
Regie
Werner Penzel
Buch
Werner Penzel · Ayako Mogi · Sabine Timoteo
Kamera
Werner Penzel
Musik
Fred Frith
Schnitt
Ayako Mogi
Länge
105 Minuten
Kinostart
02.06.2016
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Zum Bonusmaterial gehört neben einem "Making of" auch der Soundtrack von Fred Frith.

Verleih DVD
Zorro (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
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Die Schauspielerin Sabine Timoteo setzt sich dem Leben in einem Zen-Kloster aus

Diskussion
Der Titel trifft ins Schwarze. Auf der deutschen Website des japanischen Antaiji-Klosters heißt es auf die Frage, was Zen-Meditation „bringe“, lapidar: „Nichts! Zen-Praxis ist nichts weiter als ein Ausdruck natürlichen Lebens, ohne Ziel, nicht einmal dem der Erleuchtung.“ Dennoch hat sich die Schweizer Schauspielerin Sabine Timoteo darauf eingelassen, für den Dokumentarfilm von Werner Penzel auf einer Hochebene am Japanischen Meer mehrere Monate mit den buddhistischen Mönchen zu verbringen. Und deren hartes Leben zu teilen, das morgens um vier Uhr mit einer mehrstündigen Meditation beginnt und tagsüber anstrengende körperliche Arbeit umfasst, da sich das Kloster selbst versorgt. Das Tag endet um 21 Uhr. „Licht aus“, heißt es dazu im T

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