Einmal Mond und zurück

Animation | Spanien 2015 | 95 Minuten

Regie: Enrique Gato

Der zwölfjährige Spross einer Astronauten-Familie hat zwei große Ziele: Er will seine Familie wieder zusammenführen und das Spiel „Capture the Flag“ gewinnen, bei dem sich die gesuchte Flagge als Relikt der Apollo-11-Mission ausgerechnet auf dem Mond befindet. Dabei mischt auch ein sinistrer Multi-Millionär mit, hinter dessen Engagement ganz eigennützige Motive stecken. Fabulierfreudiger Animationsfilm, der sich trotz seiner spanischen Herkunft auf US-amerikanische Mythen bezieht und den aktuellen US-Wahlkampf kommentiert. Stilistisch und tricktechnisch eher schlicht, überzeugt er durch seinen ruppigen Charme, der die Sentimentalität der Familienzusammenführung gut ausbalanciert. - Ab 8.

Filmdaten

Originaltitel
ATRAPA LA BANDERA
Produktionsland
Spanien
Produktionsjahr
2015
Regie
Enrique Gato
Buch
Jordi Gasull · Neil Landau · Javier López Barreira
Musik
Diego Navarro
Schnitt
Alexander Adams
Länge
95 Minuten
Kinostart
09.06.2016
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 8.
Genre
Animation

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die BD enthält neben dem kurzen "Making of" (15 Min.) zudem noch das Feature "Hinter den Kulissen von 'Einmal Mond und zurück'" (26 Min.).

Verleih DVD
Paramount (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Paramount (16:9, 2.35:1, Dolby_ATMOS engl., DD5.1 dt.)
DVD kaufen

Fabulierfreudiger Animationsfilm

Diskussion
Gleich zu Beginn versucht der zwölfjährige Mike Goldwing mit seinen Freunden, der taffen Amy, dem Computer-Nerd Marty und der tollpatschigen Eidechse Igor, bei einem irrwitzigen Kitesurfing an der Küste Floridas eine Flagge zu erbeuten und auf einer Boje festzumachen. Das Thema des Films ist damit vorgegeben: „Atrapa la bandera“, so der Originaltitel, „Fang die Flagge“ zu deutsch. Multi-Milliardär Richard Carson, eine Art computeranimierter Donald Trump, behauptet nämlich, dass die bisherigen Mondlandungen nicht stattgefunden hätten. Darum wolle er jetzt zum Erdtrabanten fliegen und endlich die US-Flagge in den Boden rammen, als Zeichen der Inbesitznahme. Das kann die US-Präsidentin, eine Anspielung auf Hill

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