Fantasy | Deutschland 2016 | 112 Minuten

Regie: Felix Fuchssteiner

Das Finale der „Edelstein“-Trilogie nach den Romanen von Kerstin Gier: Die junge Gwendolyn Shepherd kämpft, tief enttäuscht durch die unerwiderte Liebe zu ihrem gleichaltrigen Begleiter Gideon, weiter gegen die machtgierige Loge und ihren grausamen Anführer, dem sie durch Zeit und Raum folgen muss, um seine Machenschaften zu verhindern. Das ereignisreiche Zeitreise-Fantasy-Abenteuer steigert sich mitunter bis zur Unübersichtlichkeit zu einem unterhaltsamen Genre-Vergnügen für jugendliche Fans, wobei es sich genüsslich im vertrauten Fundus einschlägiger Vorbilder bedient. Begrenzte inszenatorische Möglichkeiten werden geschickt durch visuelle und klangliche Effekte ausgeglichen, vor allem aber durch die sympathischen Darsteller, die ebenso leidenschaftlich wie munter selbstironisch agieren. (Vgl. "Rubinrot", 2012, und "Spahierblau", 2014) - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Felix Fuchssteiner · Katharina Schöde
Buch
Katharina Schöde · Felix Fuchssteiner · Barry Thomson
Kamera
Ralf Schlotter · Florian Emmerich
Musik
Philipp Fabian Kölmel
Schnitt
Nicole Kortlüke
Darsteller
Maria Ehrich (Gwendolyn Shepherd) · Jannis Niewöhner (Gideon de Villiers) · Peter Simonischek (Graf von St. Germain) · Josefine Preuß (Lucy Montrose) · Kostja Ullmann (James)
Länge
112 Minuten
Kinostart
07.07.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Fantasy | Jugendfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Editionen enthalten eine Audiodeskription für Sehbehinderte. Die Extras umfassen u.a. ein alternatives Filmende (1 Min.).

Verleih DVD
Concorde (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Zu Beginn fehlt das vertraute „Was bisher geschah“, das einem im turbulent mäandernden Kosmos des seriellen Erzählens üblicherweise die Orientierung erleichtert. Stattdessen plumpst man unvorbereitet mitten hinein ins Geschehen, das nahtlos an „Saphirblau“ (2014) anschließt und sich somit fast ausnahmslos an Eingeweihte und uneingeschränkte Fans wendet. Wer also „Rubinrot“ (2012) und „Saphirblau“, die ersten beiden Filme nach der „Edelstein“-Romantrilogie von Kerstin Gier, nicht kennt, der wird sich schwer tun, die Geschichte um Zeitreisen, Welt-Verschwörung und Teenager-Liebe jetzt noch nachzuvollziehen. „Smaragdgrün“ setzt als Intro selbstbewusst auf ein emotionales Moment: das der tief enttäuschten, unerwiderten Liebe, die die junge Gwendolyn

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